Reise ins kulturell atemberaubende Marrakesch

Eine Woche Urlaub hatten wir vor uns und für die haben wir Marrakesch als Ausflugs- und Erkungsziel festgelegt. Über Erlebnisse und Ausflugsziele in dieser Woche werde ich in den nächsten Blogbeiträgen berichten 😉

Um von Köln aus nach Marrakesch zu kommen, gibt es nur eine Verbindung täglich. Diese wird von Eurowings bedient und setzt voraus, dass man spätestens um 3:30 Uhr am Flughafen ist um rechtzeitig den Flieger um 4:40 zu bekommen. Die Reise ins europäische Ausland erfordert neben den obligatorischen Sicherheitscheck noch eine Zollüberprüfung, die mitunter etwas dauern kann.

Nachdem diese Hürden überwunden waren, setzte der Flieger pünktlich um 07:30 auf Marokkanischen Boden auf (Zeitverschiebung -1h). Vom warmen Wetter war zunächst nur ein kurzer Eindruck auf der Landebrücke zu bekommen. Kaum im Flughafen angelangt, begrüßte einen die an Arktis anmutende Klimaanlage. Der schicke Flughafen allerdings war imposant anzuschauen und vermittelte Südländischen Flair.

Der Sicherheitscheck dauerte dann ein wenig, man merkte gleich die Kulturunterschiede. Hier geht alles mit viel mehr Ruhe und deutlich entspannter zu. Und genau diese Einstellung sollte man gleich mitnehmen, entspannt ankommen und dran denken der Urlaub begonnen hat ?

Vorm Airport verfestigte sich der Eindruck. Unser auf 08:00 Uhr bestellter Taxifahrer zum Riad kam um 09:00 und völlig entspannt an, also ab ins Auto und hinein in die Stadt aus 1000 und einer Nacht.

Unser Riad lag inmitten der Medina und bereits wenige Minuten später erreichten wir diesen beeindruckenden Stadtteil aus unzähligen verwickelten Gassen, einer schier unerschöpflichen Zahl an Händlern, Gauklern und regem Treiben. Wie allerdings ein Taxi hier durchfahren kann, war uns schleierhaft. Während wir ständig auf der virtuellen Bremse standen, umkurvte der Fahrer absolut souverän alle Hindernisse die sich im in den Weg stellten. Neben Menschen, waren es Motorräder, andere Autos, Fahrräder, unbeeindruckte Katzen, Kinder und und und.

 

Kurze Zeit später gelangten wir an einen kleineren Platz an dem wir noch einige Meter zu Fuß zu unserem Riad Dombaraka in Mitten der Medina zurücklegten.

Inmitten dieser turbulenten Gassen, fiel hinter uns die Tür ins Schloss und es war auf einmal absolut still und wir konnten unser erstes marokkanisches Frühstuck genießen.

Nachdem wir uns ein wenig klimatisiert hatten, ging es wieder hinaus aus dem Riad hinein in die Medina. Die ersten Meter zu Fuß haben uns dann doch sehr überfordert. Inmitten der Gassen laufen? Absolut verwegene Idee, wenn man an seinem Leben hängt, hier ist alles was zwei Räder hat unterwegs, auch wenn die Gassen nur zwischen 2-3 Meter breit sind. Das passt ?

In diesem verkehrsmäßigen, aus deutscher Sicht, Chaos gab es unzählige Händler und Guides die um die Gunst warben. Die Händler nahmen mit Adleraugen jeden Blick auf Ihren Stand war und boten sofort den erspähten Artikel zu einem Spitzenpreis an. Während die Guides sich sicher waren, dass man permanent in die falsche Richtung läuft und einem versuchten davon zu überzeugen, einen „kürzeren Weg“ zu wählen. Natürlich mit Ihnen an seiner Seite ?

So tauchten wir ab in die Welt der Medina und versuchten die einprasselnden Eindrücke zu verarbeiten und währenddessen nicht im Wirrwarr der Gassen verloren zu gehen.

Inmitten dieser beindruckenden Kultur werden wir unseren nächsten 7 Tage verbringen und ich bin bereits jetzt davon überzeugt, dass Marokko eine absolute Reiseempfehlung wert ist, wenn man bereit ist sich auf das Abenteuer einzulassen und in diese unbeschreibliche Welt eintauchen möchte ?

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