Wieder zurück in Toronto

Wie schnell die Zeit vergeht, der letzte Tag unsere Rundreise stand an und Zeit den Kreis zu schließen. Bevor wir wieder in Toronto ankamen, legten wir noch einen kleinen Stopp in der Stadt des Kalksteins, Kingston, ein. Von Cornwall ging es auf die 401 entlang der Küste, zunächst bis Fort Henry, einem der größten Forts Kanada. Dies gehörte ursprünglich zur Kolonialmacht Frankreich und diente zur Absicherung der eigenen Machtansprüche und Sicherung der Seewege. Auf einer Anhöhe gelegen, präsentiert sich das Fort ziemlich beeindruckend. Bei einem Rundgang erhält man einen guten Einblick von der ursprünglichen Verteidigungsanlage und der Größe. Außerdem ergibt sich von hier toller Blick auf den See und die gegenüberliegende Stadt Kingston.

Kingston Railstation

In Kingston selbst nutzten wir die Zeit für einen kleinen Stadtrundgang, der am Rathaus begann. Gleichzeitig fand auch eine Veranstaltung und ein Lauf gegen ADS statt. So war ziemlich viel los. Gerade am ehemaligen Bahnhof, direkt vorm Rathaus waren einige Stände und Livemusik aufgebaut. Da ließen sich schon einige Zeit verbringen. Das Rathaus ist ziemlich groß für die doch eher kleine Stadt. Der Grund liegt darin, dass Kingston ursprünglich Regierungssitz von Quebec werden sollte, aber nachdem Bau entschied man sich doch für Montreal. Für den kleinen Stadtrundgang braucht man nicht viel Zeit, die wichtigsten und schönsten Gebäude liegen alle in der Nähe des Rathauses. 

Kingston Town Hall

 

DSC05505 (2)Toronto erreichten wir dann einige Stunden später. Am Gasthaus gab es wenige Parkplätze und der eigentlich reservierte, war bereits belegt. Mit dem einchecken war es auch nicht ganz einfach, aber nachdem wir uns in einem Café niedergelassen hatten, kamen wir etwas später dann doch hinein. Von hier ging es erstmal zum Strand für ein wenig Relaxing. Die Temperatur hatte mittlerweile 30°C erreicht und die Luft war ziemlich schwül. Andauernd wurden Gewitter angekündigt, aber außer mal ein paar Dicken Wolken war davon nichts zu sehen.

 

Am Abend wagten wir uns dann Richtung Stadt hervor, da wir eine gute Restaurantempfehlung hat. Leider hatten wir nicht auf dem Schirm, dass gleichzeitig ein Festival in Toronto stattfand. Autowahl war daher eine schlechte Idee und nach 1h waren wir wieder am Ausgangspunkt angelangt. Doch die Wahl des Nahverkehrs war der nächste Fehler. Diese tuckerte mit Schrittgeschwindigkeit die Straße entlang und so brauchten wir für die 6km eine knappe Stunde. Zu Fuß wären wir nicht langsamer gewesen. Der nächste Schock folgte sogleich. An der Restaurantempfehlung war eine Megalange Schlange und so musste doch eine Alternative her.

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