Sehenswerter Flume Gorge Trail

Flume Gorge Trail Vermont

Wenn einen die Tour in die White Mountains führt, darf der Flume Gorge Trail natürlich nicht fehlen. In vielen Reiseführern und auf zahlreichen Seiten wird dieser, nicht ganz zu unrecht, als einer der schönsten Trails in den White Mountains bezeichnet. Die Werbung trägt sicherlich auch einen Teil dazu bei. Jedenfalls ist der Park gut geschützt und nur über das Visitor Center zugänglich. Für den Zugang werden schlappe 15$ pro Person fällig. Trotz der eher düsteren Wetterprognose wagten wir uns natürlich an den Trail um uns ein Eindruck zu verschaffen. Wir wurden nicht enttäuscht, es ist schon ein wirklich toller Weg der über Holzstege durch den kleinen Canyon führt. Wir hatten sehr viel Glück, da zur frühen Stunde insgesamt nur 6 Leute unterwegs waren und wir dadurch den Trail nahezu für uns allein hatten. So ließen sich viele schöne Landschaftsaufnahmen machen. Wir gingen die größere Runde um alle Viewpoints zu sehen. Ein wenig Abenteuer gehört ja schließlich auch dazu. So fanden wir eine kleine Höhle im Felsen, die ein wenig Platz für ganz schlanke Leute bot um hindurch zu klettern. Diese Klettertour ließen wir natürlich nicht ungenutzt. 10 Minuten vor erreichen des Visitor Centers fing es dann auch im Park an zu regnen. Wir gelangten wieder ins Visitor Center und legten uns erstmal ein wenig trocken. Der Zeitpunkt zum verlassen des Parks war sehr gut gewählt, eine Schülermeute aus 4 Schulbussen stürmte den Trail und ließ uns kaum eine Möglichkeit die Tür zu passieren.

Gegenüber den Flume Trail fand ich den Gorge Trail bei Ithaca allerdings beeindruckender. Wie wir um die Ecke kamen und sich vor einem dieser Anblick der malerischen Schlucht eröffnete, als wären wir in einer HdR-Kulisse gelandet, atemberaubend.

Flume Gorge Trail 3

Es gab eine kurze Cafépause in Lincoln und anschließend ging die Tour weiter nach Burlington. Unser Navisystem hatte eine merkwürdige Route ausgewählt, die zu Beginn parallel zum Highway verlief. Zum Glück folgten wir den Anweisungen und kamen noch an der schönen Swiftwater Covered Bridge vorbei. Jessy war natürlich völlig aus dem Häuschen und sie durfte dann auch über die Brücke fahren. Den geplanten Zwischenstopp 21km vor Burlington bei Ben & Jerry`s verpassten wir leider. Die nächste Ausfahrt zum Wenden folgte erst in 25km Entfernung und das hätte unseren Zeitplan über den Haufen geworfen.

Swiftwater Covered Bridge

So erreichten wir wenig später Burlington, die größte Stadt Vermonts. Außerdem eine der wenigen US-Städte die eine richtige Fußgängerzone (Church Street) besitzt. Da unsere Eis Pause ausgefallen ist, konnten wir uns diese hier bei einem kleinen Stadtrundgang.

Churchstreet Marketplace Burlington

Auch hier haben wir wieder über Priceline ein Überraschungshotel gebucht und waren diesmal mehr als positiv überrascht. Etwas versteckt hinter dem Holiday Inn an dem Highway 7 lag das Comfort Suites und der Name war Programm. Als wir unser Zimmer betraten eröffnete sich eine Wohnung, bestehend aus einer kleinen Küchenzeile mit Esstisch, einem Wohnbereich mit Sofa, einem Schlafbereich und einem Badezimmer mit 2 Zugängen. Da waren wir mehr als beeindruckt und auf dem Bett konnte man sehr gut schlafen, ein richtiges Boxspring Bett. Außerdem war Frühstück inkl. Und das konnte sich dieses Mal auch so nennen.

Bevor wir die Suites Richtig nutzten ging es nochmal ab zum Meer zur Shelburne Bay Boat Ramp. Auf dem Rückweg zur Suite gab es noch die passende Pizza bei Uncle´s Tonys Pizza. Eine Godfather Pizza mit Peperoni, Wurst, Rinderhack, Schinken, Zwiebeln, Pilzen, Brokkoli und, und, und 🙂

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