Küstenroute von Harvard nach Portsmouth

Na, was fehlte wohl noch um die Boston Besichtigung zu komplettieren? Natürlich ein Stopp bei der Harvard Universität und der folgte auch gleich nach dem Aufstehen. Wieder fiel unsere nächste Uni Besichtigung zufällig auf einen Samstag und Parken war kein Problem. Auch hier schienen die Kommilitonen gerade das Studienende erreicht zu haben. Es wurde kräftig am Aufbau für die Abschlußveranstaltung gearbeitet. Das hatte zur Folge, dass viele Gebäude mit Flaggen geschmückt waren. Leider waren vor einigen Gebäuden bereits große Zelte aufgebaut. Insgesamt war es schon ein toller Uni Campus um auf den Spuren von Mark Zuckerberg und Co zu wandeln. Es war viel los, da scheinbar bereits viele Familien zur bevorstehenden Feier angereist waren. Für uns endete der Boston Ausflug hier.

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Es folgte ein Zwischenstopp in Salem, der Stadt die durch ihre vielen Hexenprozesse traurige Berühmtheit erlangte. Hier wurden sie gejagt, öffentlich zur Schau gestellt und… Und das nur, weil Sie nicht den Konventionen entsprachen. Für Sightseeing hat sich die Stadt an Boston orientiert und einen eigenen rot markierten Trail an den Sehenswürdigkeiten entlang gelegt. Allerdings deutlich weniger strikt, wie beim großen Bruder. Es gibt auch mal Kreuzungen an denen sich der Weg in alle Himmelsrichtungen teilt. Zunächst ging es zum Salem Witch Museum und zum Standort von Roger Conant dem früheren Gründer der Stadt. Danach gingen wir den Pfad weiter und kamen noch an der Town Hall und einigen, weiteren Sehenswürdigkeiten vorbei. Vom Hafen waren wir allerdings etwas enttäuscht, von den zahlreich vorhandenen Segelschiffen war keines zu sehen. Das heißt eines, ohne Mast, lag tatsächlich vor Anker. Den Trail beendeten wir anschließend wieder am Visitor Center. Auf jeden Fall ist der kleine Trail, eine gute Gelegenheit alle wichtigen Stationen in Salem zu sehen und einen Besuch wert.

Salem Witch Village

Es ging weiter die Küste entlang und auf die Interstate 95. Kaum waren wir drauf gefahren zog in Jessys Augenwinkeln eine Werbetafel der Cheesecake Factory vorbei. Also schnell wieder abfahren, anhalten und Jessy sammelte endlich ihren lang ersehnten White Chocolate Rasperry Trüffel ein. Danach ging es weiter bis zum Stage Fort Park. Ein kleiner Strandpark, mit zwei tollen Stränden und einem großen Felsen. Vom Felsen war die Aussicht auf das Meer und das gegenüber liegende Gloucester super. Noch besser wäre es bei Sonne gewesen, aber wir wollen ja nicht meckern 😉 Den Geocache konnten wir allerdings nicht finden und überließen einem weiteren Jäger das Feld, um zu schauen, ob dieser erfolgreicher ist. Aber auch hier herrschte nach mehreren Minuten vergeblicher Suche mehr Frust als Rat.

Stage Fort Park and Beach

Ziel unserer Reise war heute Portsmouth. Auf dem Weg dorthin klapperten wir noch einige Hotels auf der Suche nach einem Schlafplatz ab und wurden auch fündig. Auf der Suche nach guten Burgern wurden wir überraschend schnell fündig und landeten im Lexie`s. Sehr gute Burger zu kleinen Preisen. Natürlich durfte anschließend eine kleine Runde durch Portsmouth nicht fehlen. Überrascht waren wir, dass hier zur späten Stunde tatsächlich noch Leben herrschte und zahlreiche Leute auf der Straße unterwegs waren.

Porsmouths Hafen Brücke

Anschließend wurde die Zeit dem letzten Cheesecake der Reise gewidmet.

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