Zurück auf Anfang

Da war nun der letzte volle Tag in diesem schönen, eindrucksvollen und abwechslungsreichen Land auf der anderen Seite der Erde angebrochen. Die Nacht war diesmal ruhig und weitere Possumbesuche konnten wir leider nicht verzeichnen. Dafür konnte ich am frühen Morgen noch eine gute Tat vollbringen.

Wir saßen beim Frühstück als eine Chinesin den Besitzer eines Autos suchte. Zunächst dachte ich, Sie Meinte unser Auto und ich folgte Ihr. Auf dem Parkplatz standen 5 Autos nebeneinander und ca. 5m dahinter zwei Quer. Sie kam mit Ihrem Fahrzeug nicht aus der Parklücke und hatte Angst die dahinter, im riesigen Abstand quer stehenden Autos zu beschädigen. Jedenfalls gelangten wir zum Parkplatz und Sie meinte den roten Wagen der neben uns stand und in einigen Abstand hinter Ihrem. Die Lücke zum Ausparken war aber riesengroß. Also fragte ich Sie, ob ich den Wagen rausfahren soll. Sie brach förmlich in einem Jubelschrei aus und freute sich riesig. So ging ich um das Auto herum und wollte einsteigen und sah darin Ihren Freund sitzen. Nun dachte ich, es reicht wenn ich Ihn einweise. Doch während ich auf die Tür zuging rief Sie schon Freudestrahlend zu Ihm, dass ich den Wagen ausparke. So verließ er stehenden Fußes den Wagen und machte Platz für mich. Ich hatte leichtes Spiel und parkte aus. Meine nächste Frage, war ob Sie denn Rückwärts die ca. 30m lange Hofausfahrt entlang fahren können. Natürlich ging das nicht und ich brachte den Wagen bis zur Hofeinfahrt. Überglücklich bedanken Sie sich mehrmals und stiegen in Ihr Auto und fuhren davon. Das war schon sehr Lustig mit anzuschauen. Die drei beim Frühstückstisch hatten auch sichtlich Ihren Spaß dabei 😉

Nachdem wir den Wagen gepackt haben, sah der Kofferraum irgendwie leerer aus als sonst. Es ging nun wirklich zurück nach Christchurch. Unsere Reiseroute war die SH1 die bis Kaikoura an der Küste entlang führte.

Während der Strecke hoben wir noch einige, zahlreiche Caches und konnten unsere Statistik noch deutlich aufpolieren. In Kaikoura wollten wir gern noch eine Mittagspause an einem mehrfach empfohlenen Fischimbiss einlegen. Wir wussten nur, dass dieser an der Hauptstraße liegen sollte. So fuhren wir die Straße entlang zum Point Kean Parkplatz. Ca. 500m davor sahen wir auf der linken Seite das Kaikoura Seafood BBQ Kiosk Restaurant. An der Theke war reges Treiben und wir merkten gleich, dass wir die Rush Hour erwischt hatten. Es dauerte gerade mal 10 Minuten, bis unser leckerer Lachs und der gegrillte Tagesfisch auf unserem Tisch landeten. Wir fanden diesen wirklich lecker und für uns war der Tagesfisch noch besser, als der Lachs.

Kaikoura Seafood BBQ Kiosk
Kaikoura Seafood BBQ Kiosk

Die restlichen Kilometer an der Küste entlang nutzten wir für zahlreiche Fotostopps. 20km nach Kaikoura ging die SH1 etwas abseits der Küste weiter. Bis Cheviot legten wir keine Pause mehr ein. Hier gab es eine kurze Tankpause und an der Ortsausfahrt fiel uns Two Rivers Gallery Café, durch seine einladende Architektur auf. Eine Cafépause musste sein. Sowohl von Innen als auch Außen war es stillvoll eingerichtet und wir verweilten einige Zeit auf der Gartenterrasse.

In unserem Hostel, dem Canterburry House in Christchurch, angelangt bekamen wir noch einmal richtig was geboten. Der Hostelbesitzer und zugleich selbst Mitbewohner des Hauses führte uns durch das ganze Hostel. Wir hatten den Eindruck als würden wir das erste Mal in einem Hostel übernachten. Er erklärte uns wirklich alles, wie die Küche ausschaut, wie der Müll zu trennen ist, wann die Haustür abgeschlossen wird. Wie diese aufzuschließen sei, wo die Badezimmer sind uvm. Wir hatten unseren Spaß und fanden es Lustig, aber es war einfach nur total Nett gemeint. Aber bisher hatten wir soviel Informationen noch bei keinem Hostel bekommen. Das war schon sehr komisch 😉

Es ging noch ein letztes Mal zum Einkauf. Auf der Einkaufsliste standen zahlreiche Dinge, die wir in Deutschland nicht mehr bekommen werden. Auf meiner Liste natürlich ganz weit oben, Bundaberg Ginger Beer, die Weihnachtsedition gab es nur im New World. Ein vierer Träger und eine Großflasche und zwei Packunge Tim Tams sollten den Weg in meinen Koffer finden. Außerdem noch die Ginger Nuts und einiges mehr.

Danach fuhren Jessy und ich zum Flughafen um einen Vorabend Check-In zu versuchen, da ein Online Check-In bei Virgin Australia nicht möglich war. Die Zeit nutzten Nadine und Thomas für einen letzten Stadtrundgang durch Christchurch.

Das Abendessen war noch mal Lustig. Wir hatten eigentlich vor zu einem Thai Restaurant zu fahren, welches bei Tripadvisor ziemlich gut bewertet wurde. Am Ziel angelangt, war es allerdings geschlossen und zwei Läden daneben befand sich ein weiteres in dem wir den Abend ausklingen ließen.

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