Heiligabend mal anders

Da war er also, der 24.12.14. Die Zeit rannte förmlich davon und unser Abschied aus dem traumhaften Abel Tasman mit seinen malerischen Sandstränden stand bevor. Ein letzter Weg führte uns nach Takaka ins Wholemeal Cafè zum Frühstück. Nach dieser tollen Stärkung ging es auf nach Nelson. Der Highway 6 führte direkt an Rabbit Island vorbei. Eine kleine Pause war natürlich Pflicht. Doch wir vermissten bereits die Strände von Abel Tasman und bei Flut sah es einfach ganz anders aus, als die Sandstrände im 70km entfernten Abel Tasman.

Nelson war eine kleine Stadt direkt am Meer gelegen, der Highway führte einige Kilometer direkt am Meer entlang, ein schöner Ausblick. In Nelson stoppten wir allerdings nicht, sondern entschieden uns für eine kleine Stadtrundfahrt und fuhren danach weiter. Sollten wir es noch mal erreichen, ist ein kleiner Aufenthalt fest geplant.

Weiter ging es auf dem Highway 6 Richtung Picton. Nach einer guten Stunde erreichten wir eine einspurige Brücke, an der wir für eine Pause hielten. Eher zufällig waren wir im Pelorous Bridge Scenic Reserve gelandet. Der Blick von der Brücke auf dem ruhigen Fluss, eingerahmt von vielen Bäumen, war sehr einladend. Wir gingen zunächst zum Fluss runter und sahen einige im Wasser schwimmen. Nach einem kleinen Temperaturcheck holten wir sofort unsere Badesachen und sprangen ins erfrischende Nass. Im Café gönnten wir uns noch eine kleine Stärkung und waren, von der großen Auswahl und den leckeren Speisen, überrascht.

Blick von der Pelorus Bridge
Blick von der Pelorus Bridge

Weiter Richtung Picton geschah was Unfassbares. Wir hatten mal ein wenig Radioempfang und es wurden zahlreiche Weihnachtslieder gespielt. Als das nächste Lied begann, kam folgendes aus dem Radio: „Oh Tannebaum, Oh Tannebaum. Es wurde mücksmäuschen Still im Auto und wir fragten uns, ob wir das Richtig gehört hatten. In der Tat, jeder hatte das Gleiche gehört. Es war die Einleitung zu Weihnachtslied, welches danach auf Englisch weiter ging… Schon sehr spannend.

Das Endziel Picton erreichten wir kurze Zeit später. Das Hostel (Sequoia Lodge Backpackers) war sehr schick und modern eingerichtet und hatte einen Hot Pool zu bieten. Die Zimmer bezogen genossen wir einfach mal die Zeit.

Danach ging es für Thomas und mich noch zum Einkaufen und unsere Speisenauswahl für die nächsten zwei Abende war natürlich ausgesprochen kreativ. Am Heiligabend stand natürlich ein Barbecue auf dem Programm. Hierzu wurden handgemachten Burger gereicht und für die männliche Note gab`s natürlich Hawaiburger. Für den zweiten Abend hatten wir Spaghetti Bolognese geplant. Schon sehr kreativ oder? 🙂

Mit den Mädels ging es noch auf einen Stadtrundgang währenddessen Thomas sportlich, läuferisch unterwegs war. Am Hafen gab es dann noch einige Sachen zu entdecken, u.a. Donald Duck und Mickey Maus. Für die Mädels ein perfektes Fotomotiv. Währenddessen konnten wir den tollen Blick auf die Marlborough Sounds genießen.

Jessy und Nadine bei Donal Duck im Hintergrund Marlborough Sounds (Picton)
Jessy und Nadine bei Donal Duck im Hintergrund Marlborough Sounds (Picton)

Statt Kartoffelsalat und Bockwurst gab`s bei uns BBQ mit Hawaiburgern. Sehr lecker und bei den Temperaturen genau die richtige Wahl. Wir verbrachten den Abend, wie zahlreiche weitere deutsche Gäste, im Hostel mit netten Gesprächen und bei angenehmen Temperaturen.

Barbecue an Heiligabend in Picton
Barbecue an Heiligabend in Picton

Von uns vieren auf diesem Wege noch Frohe Weihnachten!

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