Dampfendes Brot an den Pancake Rocks

Bereits beim Check-In erfuhren wir, dass es im Hostel jeden Morgen frisch, selbstgebackenes Brot, nach Deutschem Rezept gibt. Bei uns brach darüber natürlich große Freude aus und Thomas verfiel förmlich in Ekstase.
Und tatsächlich zog früh morgens der Geruch von frisch gebackenen Vanille-Muffins durchs Haus, herrlich so geweckt zu werden.Wir öffneten unsere Tür uns sahen unten im Wohnzimmer eine Meute sitzen, die scheinbar darauf wartete über die Muffins herzufallen. Aber wir irrten uns, die Meute fuhr ohne Muffinrun weg. So fielen wir über die Muffins her. Während wir die Muffins genossen, wurden die Brote gerade gebacken. Gierig warteten wir auf das fertige Brot. Ein paar Minuten später wurde der Backofen geöffnet und tatsächlich stand ein frisch, dampfendes Körnerbrot vor uns auf dem Tisch, welches sich nicht bis zum Grund eindrücken ließ, Wahnsinn.

Pancake Rocks Neuseeland
Pancake Rocks Neuseeland

Nach dieser Stärkung verließen wir das genial gelegene Hostel in Richtung Pancake Rocks. Die Wolken des nächtlichen Regens zogen ab und die Wolkendecke öffnete sich mit strahlendem Sonnenschein. An den Pancake Rocks kamen wir noch rechtzeitig zur Flut, um viele weitere donnernde Wellen zu beobachten, die auf die Felsen schlugen und atemberaubende Wasserfontänen entstehen ließen. Hier verweilten wir noch einige Augenblicke.
Bevor wir uns auf dem Weg zu unserem Tagesziel machten, hatten wir noch eine zwei-stündige Wanderung entlang des Pororari River Track vor uns. Der Weg führt durch den Regenwald entlang des Flusses. Doch waren wir vielleicht schon etwas zu verwöhnt und nicht ganz so beeindruckt, vielleicht lag es auch daran, dass es mittlerweile wieder bewölkt war. So brachen wir die Wanderung kurz vorm Ziel ab und fuhren nach Westport.
In Westport legten wir zunächst eine Kaffeepause ein um danach den Strand zu erkunden. Gegenüber des Cafés lag ein Cache, den wir natürlich gleich hoben. Danach ging es zum Strand, doch der Weg stellte sich als ziemlich lang raus, so dass ich zurück lief um den Wagen zu holen. Einige Minuten später sammelte ich drei umherirrende Personen ein, die von dem Walk bisher nicht so begeistert waren. Kein Wunder die Stadt wandelte sich in Richtung Yachthafen eher in eine Art Industriestaat die ein wenig was von Invercargill hatte.
Der Strand hatte einen breiten Sandstrand zu bieten, aber mit dem Wetter und den fehlenden Bergen drum herum, waren wir nicht ganz so beeindruckt und verließen den Ort wieder.
In Lyell legten wir eine kurze Pause für eine kleine Wanderung ein um uns mal die Beine zu vertreten. Keine gute Idee, wie sich rausstellen sollte. Kurze Augenblicke später, nachdem Aussteigen wurden wir von einer Horde Sandflys überrascht. Die eine Hälfte flutete in kürzester Zeit unser Auto und die andere Hälfte stürzte sich auf uns. Wir wurden Opfer eines ausgeklügelten Schachzugs der Sandflys. Zu unserer Überraschung war das Mückenspray nicht sofort griffbereit, so dass wir auf Selbstverteidigung umschalten mussten. Wie erfolgreich dies war, werden die kommenden Tage zeigen.
Nach einem kleinem Walk zu einem Friedhof, hoben wir einen weiteren Cache. Neuseeländer scheinen mit Vorliebe Caches an Firedhöfen zu verstecken, zumindest haben wir viele hier gehoben.
Zurück am Auto wurden wir von den, im Auto, verbliebenen Sandflys empfangen. Während der Fahrt konnten zahlreiche Klopfzeichen vernommen werden, mit der Zeit gewannen wir die Oberhand über den Innenraum und konnten zumindest mit einigen Verlusten diese Schlacht für uns entscheiden 😉

Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir am frühen Abend Motueka. Ein kleiner Stadtrundgang führte uns direkt zum nächsten Inder. Danach gingen Jessy und ich noch zu „Stories in the Park – Motueka„. Hier wurden auf freier Bühne, mitten im Park, Geschichten von den jeweiligen Referenten erzählt. Meist ziemlich amüsant. Dazu gab`s noch viele Leckereien.

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