Jessy fällt nach Wanaka

Jessy weckte mich und sagte, Sie würde heute einen Skydive machen. Das ist doch mal eine Nachricht um wach zu werden. Ich war doch ziemlich überrascht von Ihrem Tollkühnen Plan. Allerdings konnte ich die Entscheidung, bei dem Panorama, neidvoll nachvollziehen.

So buchte Sie während des Frühstücks Ihren zweiten Skydive in Neuseeland. Der erste fand, passenderweise auf der Nordinsel am Lake Taupo statt.

Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon zum umziehen. Die Anspannung und die Vorfreude stieg bei Jessy merklich an. Ein paar Minuten später ging es bereits in den Flieger und ab auf die Absprungshöhe von 3000m. Zuvor war aber ein Sightseeing Rundflug über den Lake Wanaka Pflicht.

Jessy am Flughafen Wanaka kurz vorm Skydive
Jessy am Flughafen Wanaka kurz vorm Skydive

Glücklich und zufrieden landete Jessy einige Minuten später wieder bei uns am Flughafen und das Grinsen war Ihr nicht mehr zu nehmen. Der Sprung hat ihr noch besser gefallen, als der erste am Lake Taupo. Das Dauergrinsen verschwand den ganzen Tag nicht mehr 😉

Nach diesem unvergesslichen Erlebnis für Sie und für uns, ging es auf unsere lange Fahrt zum Franz-Josef-Glacier. Mit 3,5h waren die 290km über den Highway 6 angegeben. Allerdings gab es auf der Fahrt natürlich zahlreiche Lookouts die zu Fotosessions gerade zu einluden. Dazu noch die Blue Pools und zwei WAsserfälle, die Fahrzeit war also sehr optimistsch.

Der nächste längere Fotostopp fand am Lake Hawea statt. Da der See total still war, gab es wirklich klasse Spiegeleffekt, könnte sich auch Mirror Lake nennen.

Panorama auf Lake Hawea
Panorama auf Lake Hawea

Den 5min Walk zu den Thunder Creek Falls nahmen wir gern auf uns, um weitere Wasserfälle zu bestaunen.

Kaum ein paar Kilometer weiter kam schon der Parkplatz für die Blue Pools. Ein kurzer Walk durch den Regenwald führte zunächst über eine Hängebrücke zur nächste, unter denen die BLue Pools sichtbar wurden. Ich sagte schon zu Nadine, Blauer als Blau geht eigentlich nicht, aber hier ging es irgendwie doch 🙂

Wagemutig gingen Nadine und ich mit den Füßen ins Eiskalte Gletscherwasser. Die Füße waren nach ca. 30 Sekunden erfroren und das Stechen verschwand.

Blick auf die Blue Pools
Blick auf die Blue Pools

Das die Landschaft hier immer in Bewegung ist, sah man gut als wir den Athurs Pass überquert hatten. Ein wenig weiter, wurde die, von einer Geröllawine, zerstörte Straße repariert.

 

Highway 6 beim Arthurs Pass Neuseeland
Highway 6 beim Arthurs Pass Neuseeland

Nachdem wir den Gebirgigen Teil zunächst überstanden hatten, legten wir eine Kaffeepause in Haast ein. Hier fanden wir nur eine geöffnete Bar, aber die Pommes waren sehr lecker. Thomas übernahm hier wieder das Steuer und seine Gewohnheite, zum Wischen kamen wieder zum vorschein.

Am Knights Point Lookout legten wir erneut eine Fotopause ein und die Aussicht erinnerte ein wenig an die Nordwest Küste Oregon in den USA. Beim Abfahren verfiel Thomas dann wieder völlig in alte Gewohnheiten. Anstatt die Linke Spur zu nutzen, brauchte er wohl Adrenalin und wählte die Rechte Spur und wollte noch auf den Seitenstreifen rüber ziehen. Die Mädels intervernierten aber Lautstark, so das er sehr geschwind die Spur erneut wechselte 😉

Nach etlichen kurvenreichen Kilometern erreichten wir Franz-Josef-Glacier, ein netter, überschaubarer Ort, der nur aus Unterkünften, Bars und Restaurants besteht.

Unsere Unterkunft die Glow Worm Cottages. Die Unterkunft ist ebenfalls eine sehr gute. Täglich ab 18:00 Uhr gibt es hausgemachte Suppe for Free. Frühstück ist ebenfalls enthalten und hin und wieder Berliner. Außerdem werden freie Führungen zu den Glühwürmchen unternommen und es gibt wechselnde Abendspecials.

Wir ließen den Abend im Hostel bei einer leckeren Topf-Lasagne ausklingen.

 

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