Glühwürmchen in Te Anau

Nachdem wir die landschaftlich eindrucksvollen Catlins hinter uns ließen, stellte Invercargill nur einen Zwischenhalt auf dem Weg in die Milford Sounds dar. Wir verließen das Hostel, tankten voll und fuhren über die SH99 Richtung Te Anau.

Nach einigen Küstenkilometern führte die SH99 ins Landesinnere. Den Weg folgend sammelten wir noch ein paar Caches und schauten bei den Cliffton Caves vorbei. Hier fehlten uns für die Wanderung durch das Höhlensystem die nötigen Taschenlampen. Die Mädels wurden von den Hinweisschildern auf Spinnen eher abgeschreckt 😉

Einige Kilometer weiter ragten die Bergketten vom Fjördland National Park in die Höhe. Die Wolken legten sich dabei wie ein Tuch über die Berggipfel und auf den Fotos war der Übergang zwischen Schneebedeckten Gipfeln und Wolken fließend.

Wir erreichten ca. 2h später den Ort Manapouri und hoben gleich in der Nähe des Ufers vom Lake Manapouri einen Cache. Nach einer ausgiebigen Bildersession ging es weiter nach Te Anau. Untergebracht waren wir in der Lakeview Lodge Backpapers, die sehr schick eingerichtet war. Wir hatten eine Küche, die wir uns mit 3 Doppelzimmern teilten, wovon wir bereits 2 belegten. Von hier starteten wir zu unserem Stadtrundgang durch Te Anau. Im Information Center buchten wir die 2h stündige Schiffsfahrt entlang der Milford Sounds für den nächsten Tag.

Hier begann ebenfalls unsere Tour zu den Gloworm Caves Te Anau. Zunächst ging es mit dem Schiff auf eine 25minütige Fahrt über den Lake Te Anau zum Eingang der Gloworm Caves. Wir gelangten zunächst an einem Information Haus, in dem wir uns alle sammelten. Hier gab es noch einige Informationen zu den Glühwürmchen und wir wurden in Gruppen von jeweils 14 Leuten zu den Höhlen gebracht. Ein paar Meter hinter dem Höhleneingang konnte man bereits die ersten Glühwürmchen an der Decke hängend sehen. Wir wanderten etwas durch die Höhle und gelangten zu einem kleinen Bootsanleger. Nachdem wir alle das Boot bestiegen hatten glitten wir in völliger Dunkelheit und Flüsterleise den unterirdischen Fluss entlang. Dabei sahen wir zahlreichen Glühwürmchen, teilweise mehrere Dutzend auf einem Fleck. Das Licht, welches dabei erzeugt wurde reichte aus um seine Nachbarn normal zu sehen. Dies war schon absolut eindrucksvoll. Das Höhlensystem ist insgesamt knapp 7km lang, aber davon ist nur ein kleiner Teil zugänglich. Der Fluss sprudelt hier in atemberaubender Geschwindigkeit durch. Beeindruckend war auch die Logistische Leistung des Anbieters. Die Touristen wurden hier wirklich im Minutentakt per Boot an den Anleger gebracht und andere abgeholt und danach in die Höhlen gebracht und wieder raus begleitet. Für 70$ ein absolutes Muss, wenn Te Anau auf der Reiseroute liegt.

Anschließend ließen wir den Abend bei Nudeln in Schinken-Ananas-Sauce, die Jessy hervorragend gelungen sind, ausklingen.

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