Gelbaugenpinguin kreuzt unseren Weg

Am entspannten Morgen in den Catlins hatte sich der nächtliche Regen bereits verzogen und wir konnten wieder unseren Blick auf das Meer genießen. Thomas hatte leider seine Laufschuhe draußen liegen lassen, dass bedeutete eine Extra Runde für den Trockner. Beim Frühstück konnten wir die Schafe auf der Weide beobachten.

Unser 1. Etappenziel waren die Cathedral Caves, die nur in einem Zeitfenster von 1h vor und nach Ebbe erreichbar ist. Leider war der Weg zum Parkplatz bereits gesperrt, weil der Weg zu gefährlich wäre. Vermutlich aufgrund des Regens zu rutschig. Schade.

So fuhren wir ein paar Meter weiter zur nächsten Abzweigung zu den beeindruckenden Purakanui Falls sicherlich eines der Highlights der Catlins. Ein paar Fußminuten durch den nächsten Regenwald gelangten wir zu wirklich beeindruckenden Wasserfällen die hier in mehreren Stufen in die Tiefe stürzen. Das Wetter war Klasse und hin und wieder blitzte die Sonne durch die Wolkendecke.

Am Curio Bay konnten wir uns zunächst nicht so richtig für einen Parkplatz entscheiden, nachdem wir das ausdiskutiert hatten, fuhren wir noch ein paar Meter weiter. Beim Aussteigen sagte uns direkt ein anderer Besucher, dass ein paar Meter weiter ein Gelbaugenpinguin zu sehen ist. In dem Moment sah man nur noch eine Staubwolke in der die Mädels verschwanden. Wir konnten tatsächlich zur Mittagszeit einen Gelbaugenpinguin ca. 10m vor uns beobachten, der über die Felsen hüpfte. Im Meer sah man leider auch die Seelöwen schwimmen, die im scheinbar den Weg versperrten…

Gelbaugenpinguin am Curio Bay Neuseeland
Gelbaugenpinguin am Curio Bay Neuseeland

Auf der anderen Seite fanden wir einen perfekten Sandstrand der sich gerade dazu anbot, Neuseeland in den Sand zu schreiben. Nachdem Thomas damit begonnen hatte, eilte ich ihm zu Hilfe um die Jahreszahl zu vervollständigen. Naja, irgendwie wollte ich ja 2014 in den Sand schreiben, aber es wurde zunächst eine 200… Wir korrigierten die Jahreszahl und nutzten es anschließend für einige Fotos, so wie einige anderen nach uns auch 🙂

Curio Bay Neuseeland
Curio Bay Neuseeland

Anschließend wanderten wir von hier um die Küste über die Felsen herum und waren von der Aussicht und den Wellen, die auf die Küste trafen, sehr beeindruckt. Jessy machte derweil einen Abstecher hinauf und wollte wohl noch mal beim Pinguin vorbei schauen. Der war zwar nicht mehr da, dafür allerdings ein Typ mit Fernglas der gerade Delphine in der Bucht beobachtete. Er gab Jessy kurzer Hand das Fernglas und so konnte Jessy bereits vor uns Hektor Delphine in der Bucht beobachten.

Nach diesen zahlreichen Erlebnissen fuhren wir zum Scope Point, den südlichsten Punkt Neuseelands. Dieser war mit 20min Fußweg noch ein gutes Stück vom Parkplatz weg, aber den wollten wir natürlich nicht verpassen.

Von hier ging es über die Southern Scenic Road zu Waipapa Point, an dem ein Leuchtturm vor dem gefährlichen Riff warnt. Mit diesem letzten Aussichtspunkt verließen wir die Catlins in Richtung Invercargill und sammelten auf dem Weg noch einige Caches auf. Auf der Suche nach unserem Hostel in Invercargill wollte Thomas mal schauen, was der Wagen so kann und nahm in einem Kreisverkehr eine sehr kleine, sportliche Lücke um einzufahren… In der Tuatara Lodge Backpapers angelangt luden wir aus und ein Abstecher führte uns ins 30km entfernte Bluff welches den südlichsten Ort Neuseelands markiert. Aufgrund der kürzesten Entfernung nach Australien, eine der größten Hafenstädte Neuseelands. Durch die umgebenden Buchten war der Hafen natürlich geschützt. Vom 267m hohen Bluff Hill hatten wir einen weiten Blick über das Meer und sahen Stewart Island in 27km Entfernung perfekt. Ein Abstecher zum Stirling Point war Pflicht. Hier steht ein Mast mit Entfernungsschildern in aller Welt, gleich dem im 1400km entfernten Cape Reinga auf der Nordinsel.

Zurück in Invercargill ging es auf Suche nach dem Abendessen. Leider schafften wir es konsequent, den um die Ecke liegenden Irish Pub mit seinem Mittwochsspezial (Steak 5$) zu umschiffen. Beim Chinesen war es aber auch sehr lecker. Die Nacht verbrachten wir dann alle gemeinsam in einem 4er Mixed Dorm um das volle Hostelfeeling zu erhalten 😉

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