Kuhüberholmanöver nach Akaroa

Die erste Tagesetappe stand auf dem Plan und führte uns nach Akaroa. Nach einigen Küstenkilometern mit sehr schöner Aussicht übernahm Nadine das Steuer. Allerdings langte Sie auch sogleich in die vollen, direkt nach der Brücke, vor der wir die Plätze tauschten, wurde aus der Straße eine einspurige Schotterpiste.

Nadine fuhr sehr konzentriert, allerdings hatte Sie, wie Jessy auch, ein Problem mit den Richtungsangaben 😉 Links lag der Abhang und Rechts eher die sichere Wand. EIne leichte Linkstenzend war zu erkennen, so dass ich ihr sagte sich solle sich etwas weiter Rechts halten. Es endete damit, dass Sie noch weiter Links fuhr und wir Millimeter an einem größen Loch vorbeischrammten, welches ziemlich tief abwärts führte. Dieses Kommunikationsproblem konnten wir aber schnell aus der Welt schaffen.

Ein paar Kilometer weiter landeten wir hinter einem Schafzüchter, der langsam seine Kuh vor sich her trieb. Er stieg von seinem Quad ab und sagte, dass es noch ca. 10 Minuten dauern würde, bis wir überholen können.

Hindernisse auf dem Weg nach Akaroa
Hindernisse auf dem Weg nach Akaroa

Wir folgten weiter mit Schrittempo. Einige Minuten später schloß ein LKW auf uns auf, wobei wir uns noch fragten, wie der hier rüber kommt. Etwas später ergab sich eine Möglichkeit die Kühe, die mittlerweile zu zweit waren, zu überholen. Diese ergriff Nadine auch gleich und überholte um danach in Gewohnter Rally-Manier weiter zu heizen 😉 Etwas weiter kam uns ein Jeep entgegen. Nadine bremste und wich Richtung Hang aus und fuhr, mit der linken Seite, im Graben weiter. Dies war ganz im Stille einer Rallypilotin. Thomas war von der Fahrweise seiner Frau dermaßen beeindruckt, dass er gleich versuchte intervenierend einzugreifen und sie Lautstark auf Kurs zu bringen… Am Ende sind wir heile am Jeep vorbei gekommen und Nadine hat sich ihre Rally-Bescheinigung redlich verdient gehabt 😉

Kurz vor Akaroa versuchten wir den nächsten Cache zu heben und dieser Versuch war von Erfolg gekrönt. Auf dem Rückweg zum Auto sah Thomas eine saftigte Grüne Wiese und ließ uns an seinen Gedanken teilhaben, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte: Zitat Thomas: „Wenn ich eine Kuh wäre, würde ich das hier Essen, das sieht so lecker, saftg und grün aus“

In Akaroa angekommen nutzten wir den Tag für eine ausführliche Erkündung der idylischen, kleinen Hafenstadt. Diese ist mit vielen kleinen Kaffees entlang der Hauptstraße gesprickt, in einem dieser verbrachten wir zunächst eine kleine Mittagspause. Danach führte unser Weg entlang der Proemande bis hin zum Leuchtturm. Der französiche Einfluß war an einigen Orten auch zu erkennen. Leider konnten wir in der Bucht keine der Delphine entdecken. Dafür war das Wetter super sonnig und ließ uns reichlich Möglichkeiten für viele, tolle Postkartenmotive von denen einige bereits in der Mediathek zu finden sind.

Bucht von Ankaroa
Bucht von Ankaroa

Der Weg nach Akaroa führte uns von Christchurch aus über die Summit Road und auf dem Rückweg fuhren wir die 73 entlang. Eine sehr schöne Strecke mit vielen Haltebuchten, an der wir zahlreiche Fotos machen konnten.

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