Swaziland & der Schlagbaum

Fuer unsere letzte Etappe durch den Krueger Park waehlten wir erneut absichtlich die Schotterpiste. Auf dieser Route wurden am Vortag bereits Löwen und Leoparden gesichtet. Nach wenigen Kilometern trafen wir direkt auf Loewen, die sich direkt am Strassenrand sonnten. Diese waren gerade einmal 8m von uns entfernt. Das maennliche Exemplar war allerdings nicht zu sichten. Allerdings 3 juengere Loewen und ein, etwas abseits liegender, ausgewachsenes Exemplar. Ziemlich beeindruckend.

Auf dem restlichen Weg sahen wir erneut ein Nashorn und einige Streifen Gnus. Unser letztes Ziel im Krueger Park war der Hippo Beach. Auf der Schotterpiste stand auf einmal ein Nashorn direkt vor uns. Wir warteten zunaechst ein wenig, bis es langsam von der Straße ging, ehe wir weiterfuehren und konnten noch einige tolle Bilder knipsen. Am Hippo Beach wurden wir von einem Wildhueter an die Hand genommen, der uns ein wenig rumfuehrte und uns einiges zum Ort erzaehlte. Ausserdem gab er uns einen kleinen Grundkurs im Umgang mit der Tierwelt und auf was fuer Merkmale zu achten ist, um Leoparden und Loewen zu sehen. Von hier war die Grenze des Krueger Parks bereits sichtbar und damit auch die Landschaftsgrenze zwischen dem natuerlichen Suedafrika und dem durch Menschenhand veraenderten Teil der Vegetation. Bereits ein wenig spaeter erreichten wir das Crocodile Bridge Gate und damit auch das Ende unseres Krueger Aufenthalts. Mit den unzaehligen Tierbeobachtungen ein toller Aufenthalt. Den wir sicherlich nicht vergessen werden.
Unser heutiges Tagesziel war die Lodge Milwane im Swaziland. Eine kleine Einkaufstour im Super Spar liess uns unsere Vorräte auffuellen und ich besorgte mir gleich eine Prepaid Karte von Vodacom.
Swaziland ist ein eigenes Land, welches an Suedafrika und Mosambik grenzt. Nachdem wir die Grenze erreicht hatten, mussten wir zunaechst Suedafrika verlassen und in Swaziland einreisen. Dafuer gab es einige zahlreiche Stempel im Reisepass. Nachdem wir an der Grenzkontrolle alle Unterlagen erhalten haben, durften wir wieder einsteigen und unsere Eintrittskarte dem Mann an dem Schlagbaum geben, damit er uns nun Eintritt gewaehrte und den Schlagbaum oeffnete 😉
Unsere Lodge war nicht so einfach zu finden, wir dachten nicht daran, dass diese mitten im Naturpark liegen wuerde. So fragten wir einen Polizisten der uns den Weg erklaerte. Am Ziel angelangt war es leider schon gegen 17 Uhr und Mitten in der DAemmerung. Die Haeuser haben etwas vom Auenland. Der ganze Park ist toll angelegt und endlich darf man auch mal zu Fuss gehen und die Umgebung erkunden. Leider bleibt uns bei einer Nacht Aufenthalt nur wenig Zeit dazu. Mal schauen, was wir morgen Frueh noch schaffen.

3 Gedanken zu “Swaziland & der Schlagbaum

  1. Hey ihr beiden,

    entlich bekomm ich mal was zu lesen von euch 🙂 Es ist zwar bestimmt nicht ansatzweise so toll wie dabei zu sein, aber für jemanden der leider zu hause bleiben musste gibt das schonmal einiges an Eindrückenweiter 🙂 Und die Fotos sind natürlich der absolute knaller.
    Ich freu mich schon auf einen schönen Abend mit Fotos schauen, wenn ihr wieder in der Heimat angekommen seit, aber bis dahin heißt es, sammelt noch so viele schöne Eindrücke wie ihr könnt und auf das noch Zahlreiche Tiere euren Weg kreuzen mögen 🙂
    Euren Tigern geht es übrigens auch sehr gut und sie vermissen euch gar nicht 😉
    So, dann lasst euch bloß nicht Fressen, nicht das Ihr aufeinmal auf dem Speiseplan landet 🙂 Und bis bald….

  2. Hallo Ihr beiden,
    Erinnerungen werden wach und haben dazu angeregt, die Bilder noch einmal anzuschauen. Kaum zu glauben, dass es schon zwei Jahre her ist …
    Genießt die Zeit!
    Liebe Grüße und auf bald

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