Zum Krueger Park

Nach unserem letzten Frühstück im Hippo Hollow Real Estate, machten wir uns auf zum Krüger Park. Es war schon eine lange Strecke bis zum Phalaborwa Gate. Kurz vor dem Gate machten wir noch eine kurze Tankpause. Da es hier noch Tankwarte gibt, sollte man immer Bargeld dabei haben, da die für einen Volltanken. Dabei nehmen die Tankwarte das Volltanken wörtlich. Auch wenn es Klick macht und der Tank voll ist, wird solange versucht noch Sprit einzufüllen bis dieser entweder überläuft oder man selbst sagt, dass es nun genug ist 😉 Bereits hinter dem Gate sahen wir bereits die ersten Springbooks. Ein wenig weiter brannte das Unterholz und hier flogen blaue Vögel durch die Lüfte und diese waren sehr neugierig und landeten direkt vor uns auf der Straße. 

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Jessica hatte auf der rechten Seite mehr Erfolg als ich auf der Linken. Nachdem wir das erste Zebrarudel gesichtet hatten, sahen wir ein wenig später ein grasendes Warzenschwein in der Steppe. Auf der Zufahrt zum Olifants Rest Camp sah Jessy dann aber auf meiner Seite einen Elefanten.  Wie groß so ein Elefant ist, ist schon beeindruckend. Dieser war noch ca. 80m von uns entfernt und sehr fotogen.  Etwas später erreichten wir pünktlich unser Camp und buchten beim Einchecken an der Rezeption die 3h Nachttour durch den Krügerpark. Unser Haus lag direkt am Hang und am Fuße war der Olifants Fluss zu sehen. In unserer Außenterrasse war die Küche mit integriert. Nach ein wenig Ausspannen und Camperkundung kochten wir uns eine Kleinigkeit und sahen der Dämmerung zu und konnten noch eine kleine Elefantenherde entdecken.  Danach ging es auf die Nachttour. In einem offenem Bus mit ca. 20 Leuten. 4 davon bekamen eine Leuchte um die Büsche auszuleuchten. Da die Tierwelt uns Menschen ja leider zu gnädig gesonnt ist, reflektieren die Augen bei allen Tieren sobald diese angeleuchtet werden. So konnten wir zahlreiche Tiere in der Dunkelheit sehen, obwohl diese eigentlich gut getarnt in den Büschen standen. Zunächst trafen wir auf eine kleine Elefantenherde und sahen nur die beiden kleinen Jungen aber weit und breit nichts von der Mutter. Die kleinen waren irgendwann nicht mehr so begeistert von dem ausleuchten und plusterten sich ein wenig auf. Glücklicherweise war die Mutter anderweitig beschäftigt, sonst hätte die womöglich Busschupsen angefangen 😉
Auch sonst sahen wir zahlreiche Tiere auf der Nachttour womit wir eigentlich nicht gerechnet haben. Dazu zählten Zebras, Impalas, Elefanten, Wildkatzen und Giraffen. Löwen und Nashörner ließen sich leider nicht blicken. Die Tour ging gute 2h und der Rückweg über die Schotterpiste wiegte einen fast in den Schlaf.

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