Einen Überblick verschaffen

Posted from New York, New York, United States.

Die Zeitumstellung (3 Stunden unterschied zu San Francisco) ließ uns sehr früh aufwachen. So organisierten wir zunächst eine Karte für die Metro im Grand Central Terminal und konnten dieses auch gleich besichtigen. Danach führte unser Weg mit der U-Bahn hinunter bis zum Hafen. Hier gab es noch eine kleine Pause.

Danach war Jessy auf der Suche nach einem bestimmten Pier um mir meine Überraschung zu zeigen, aber leider wurde dieser Plan durch die Werbenden am Pier zunichte gemacht. Man soll es nicht glauben, aber Jessy hat mir zu meinem Geburtstag einen Hubschrauber Rundflug über New York geschenkt. Echt eine total verrückte, coole, geniale Idee!

So erreichten wir einige Minuten später den Pier und den Abflugplatz. Nach einem kleinen Sicherheitscheck und ein paar Warteminuten ging es auch schon raus auf den Pier und rein in den Heli. Noch ein paar kleinere Worte und das Abenteuer begann.

Kurze Zeit später hoben wir vom Pier ab und gewannen langsam an Höhe und flogen Richtung Freiheitsstatue. Der Rundflug war eine total coole Idee. So konnte man wirklich alles aus einem tollen Blickwinkel betrachten. Bestes Wetter garantierte eine unglaublich weite Sicht, entlang des Hudson- und East-River bis raus auf den Pazifik. Dazwischen waren die Stadtteile Brooklyn und Harlem zu sehen. Der Flug führte zunächst zu Freiheitsstatue, nach einem Schwenk ging es den Hudson River hinauf und vorbei an der Skyline von Manhattan, bis hoch zur Washington-Brücke. Kurzer Schwenk nach rechts zum Yankee Stadion und nach einer 180° Wende wieder über den Hudson River zurück zum Pier. In der Zeit waren wir einfach nur sprachlos. Man sah das riesige Loch des World Trade Centers, die sehr alten Kirchen, die Freiheitsstatue, die Skyline, die Vororte und, und, und. Das ganze war viel zu Eindrucksvoll um es hier im Text wiedergeben zu können. Aber es war auf jeden Fall ein total, tolles, unvergessliches Erlebnis, welches ich Jessy zu verdanken habe!

Nach diesem erlebnisreichen Überblick ging unser straffes Programm aber auch direkt weiter. So führte unser erster Weg zum Ground Zero. Die Riesige Baustelle war schon beeindruckend. Allerdings kann man so kaum eine Vorstellung gewinnen, wie groß die Türme wirklich waren. Nur die Fläche, die diese eingenommen haben, war zu erahnen. Leider ist die Gedenkstätte noch nicht fertig und auch der Freedom-Tower (vor kurzem in WTC 1 umbenannt) befand sich noch im Bau. Ein Teil der Glasfront war bereits zu sehen und eine beachtliche Höhe. Insgesamt befindet sich das ganze Areal im Umbau und angrenzend waren bereits weitere Bauarbeiten im Gang. Der Überblick aus der Luft hat einem da ein weitaus besseren Einblick in das Zukünftige Aussehen des Geländes gegeben und die beiden Fußabdrücke des ursprünglichen WTCs waren von dort auch zu sehen.

Unser Weg führte uns weiter zum ältesten Hochhaus New York, dem Woolworth Building, welches 1913 fertiggestellt wurde um vom Aussehen her wirklich ein wenig an eine Kathedrale erinnert. Danach ging unser Fußmarsch weiter Richtung Downtown zur Wallstreet, schließlich wollten wir mal schauen, wo Amerika andauernd seine Millionen verpulvert. Auf dem Gelände war viel Polizei vertreten und einiges auch abgesperrt, von au0en war natürlich nicht zu sehen, was sich hinter den Kulissen so tut, aber einen Besuch wert, ist der Bereich allemal.

Mit diesen Eindrücken machten wir eine kleine Pause, bevor wir noch eine kleine Runde über den Time Square drehten und uns dort von 100erten, von Werbeplakaten blenden ließen.

Auf jeden Fall läuft man in New York sehr viel und das haben wir bereits gut gemerkt. Bei einer Pause im Hostel buchten wir den New York Pass, mit dem man unzählige, freie Eintritte zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten hat. Diesen wollten wir noch am gleichen Abend abholen und brachen erneut zum Time Square auf. Leider war es mittlerweile am Regnen und teilweise war der Regen auch etwas heftiger. Mit den öffentlichen ist das so eine Sache, entweder sie fahren oder halt nicht J

Am Timesquare wurden wir schnell fündig und erhielten den NY-Pass. Danach ein kleiner Zwischenstopp beim M&Ms Store, bevor wir unser Glück mit den öffentlichen, erneut versuchten. Leider wurde der Regen ziemlich stark und so kamen wir geduscht wieder im Hostel an 🙂

2 Gedanken zu “Einen Überblick verschaffen

  1. Du hast von New York aus den Pazifik gesehen? Bist du sicher, dass es nicht der Atlantik war? 🙂 Warst wohl noch etwas von der Westküste geschädigt? *gg*

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