Nebelige Aussichten

Posted from San Francisco, California, United States.

Unser erster Trip heute führte uns zunächst nach Downtown und von dort wollten wir mit der Strassenbahn zum Hafen weiter, um mal zu schauen, ob noch Tickets für eine Fahrt nach Alcatraz zu bekommen sind. Leider war die Straßenbahn so langsam unterwegs, dass wir zu Fuß sicherlich schneller  gewesen wären. Es war eine Fahrt mit sehr vielen Stopps und nur wenigen Metern in Vorwärts Bewegung.

Am Pier 39 war bereits ein hoher Besucherandrang und leider auch alle Touren nach Alcatraz, für die nächsten zwei Wochen, ausgebucht. Leider gibt es nur einen autorisierten Anbieter für die Fahrt nach Alcatraz.

Wir entschieden uns für eine „Ride the Ducks“ Tour, Jessy wollte die schon in Seattle machen und nun versuchten wir es hier in San Francisco. Am Ticketschalter ging es auch direkt rein in das Amphibien Fahrzeug. Zur Ausstattung gehörte noch eine Ententröte, damit die Leute während der Fahrt uns alle schön für verrückt erklären konnten. So hatten wir eine sehr Lustige Fahrt mit einer kleinen Hafenrundfahrt. Doch leider sieht man nicht wirklich viele Sehenswürdigkeiten. Insgesamt ist die Tour in Ordnung, aber nicht unbedingt ein Muss. Die Sightseeing Tour ist da schon um einiges besser, wenn man sehr viele Interessante Dinge sehen möchte.

Anschließend führte unser Weg zu den Filbert Steps, 300 Stufen hinauf zum Coit Tower, von dem aus wir einen tollen Blick auf die Oakland Bridge hatten. Die Seite mit der Golden Gate Bridge war leider im dichten Nebel verschwunden und so ging es zurück nach Downtown durchs italienische Viertel und durch Chinatown. Im Italienischen Viertel sahen wir zahlreiche Bewohner, die auf dem Bürgersteig saßen und ein Barbecue veranstalteten. Wir selbst landeten in einem italienischen Kaffee und gönnten uns unseren ersten Carrot Cake auf dieser Reise. Lustigerweise konnten wir hier mal richtig schön genießen und die Lebensweise am Sonntag beobachten. Vor uns saß ein Musikant, noch zwei Weintrinker und kurz danach gesellte sich noch ein Fahrradcop dazu. So genoßen wir einen schönen Kaffee und unterhielten uns alle ein wenig. Sehr Lustig.

Über Downtown machten wir einen Zwischenstopp im Hostel, ehe wir wieder aufbrachen. Leider waren wir dabei schon wieder viel zu spät dran. Es war Sonntag gegen 9 und die meisten Läden, inklusive Bars und Kneipen wieder kurz vorm Schließen. Als wir in Downtown ankamen, fanden wir nichts brauchbares, sahen aber ein halbwegs leeres Cable Car und nutzten die Chance San Francisco bei Nacht mit dem Cable Car zu durchfahren. Am Hafen machten wir noch einen kleinen Rundgang und verirrten uns dabei in den Irish Pub, nachdem wir feststellen mussten, dass auch hier bereits alles geschlossen hatte oder dabei war zu zumachen. Für den Rückweg nahmen wir erneut das Cable Car und konnten es ein weiteres Mal, ohne Anstehen, nutzen.

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