Erfroren am Cable Car

Posted from San Francisco, California, United States.

Nach einer erfreulich, ruhigen Nacht im Hostel war unser erstes Ziel, bevor uns der Wagen verlies, die Twin Peaks in San Francisco. Das sind die beiden höchsten Punkte von San Francisco, von denen man einen sehr tollen Rundumblick über die City hat. Das Wetter war erfreulich Nebelfrei und nur in der Ferne war ein wenig Nebel zu sehen. Somit konnten wir eine weite Aussicht genießen und noch einige schöne Aufnahmen machen.

Der nächste Step war die Abgabe unseres Mietwagens am Airport von San Francisco. Dort angelangt, wiesen einen bereits an der Autobahn riesige Schilder zur Abgabe der Mietwagen den Weg. Zentral mit allen anderen Mietwagenverleihern gelangte man in eine Tiefgarage. Wir orientierten uns nach dem Anbieter und fanden uns schnell zu Recht. Am Ziel angelangt, parkte man in einer Reiher von weiteren Mietern, die gerade ihren Wagen abgaben. Dass ganze Prozedere bestand nur darin, dass der Barcode vom Fenster eingelesen wurde, gefragt wurde, ob alles ok sei und ein grober Check des Wagens, Schlüssel sollte stecken bleiben. Danach erhielt man noch eine kleine Quittung und das Thema war erledigt. Etwas verdutzt über diese unkomplizierte Abwicklung waren wir schon. Aber das ist wohl auch nicht anders möglich, wenn man bedenkt, dass hier ca. 20 Fahrzeuge pro Minute einfahren.

Car Rental Station Airport San Francisco
Car Rental Station Airport San Francisco
Am Verblüffendsten fand ich noch, dass auf der Quittung der KM-Stand bei Empfang und Abgabe bereits vermerkt war, dabei wurde nur der Barcode ausgelesen und den KM-Stand hat zu dem Zeitpunkt noch keiner gesehen. Kann mir nur vorstellen, dass das ganze per GPS schon ausgerechnet wird. Insgesamt haben wir in 12 Tagen unglaubliche 1849 Meilen oder in Kilometer 2975,68km zurückgelegt. Wie wir das geschafft haben, ist mir ein Rätsel.

Nun standen wir wieder ohne Mietwagen da und mussten schauen, den Airport wieder über die öffentlichen Verkehrsmittel zu verlassen. Leider gibt es in dieser Stadt für die einzelnen Möglichkeiten (Bus/Bahn/U-Bahn) auch noch unterschiedliche Anbieter. Wir nahmen die BART und fuhren wieder zurück nach Downtown. Der erste Weg war das Besucherzentrum für eine 3-Tageskarte für die Busverbindungen.

Danach begann die Stadtrundgang mit einigen Stationen. Bevor wir aber Loslegten, verirrte sich Jessy gleich im Appstore um die Preise für ein Ipad 2 zu checken. Danach auf nach China Town, wo es auch allerhand elektronisches Spielzeug zu kaufen gab. Auf dem Weg kamen wir an einem Chinesischen Restaurant vorbei, bei dem die Enten und Hähnchen bereits fertig frittiert und mariniert im Fenster hingen. Das fand Jessy toll und wir blieben gleich hier für einen Mittagssnack, der einfach viel zu groß ausfiel.

Unser nächster Stopp der Sehenswürdigkeiten führte uns zu der Lombard Street, der kurvenreichsten Straße der Welt. Natürlich ein touristischer Anziehungspunkt und so war hier auch eine ganze Menge los. Zahlreiche Autos wollten die Strecke hinabfahren und zwei Ordner waren damit beschäftigt, den Verkehr und den Fußgängerstrom zu regeln.

Blick von Lombard Street über San Francisco
Blick von Lombard Street über San Francisco
Auf jeden Fall einen Besuch wert und das ursprüngliche Gefälle war schon beeindruckend, auch wenn man das noch eine Straße weiter noch besser sehen kann, hier hat die Filbert Street ein Gefälle von 31,5%.

Nachdem guten Anstiege machten wir uns auf zu Fishermans Wharf, dem Hafen. Heute begleitete uns auch, ausnahmsweise, die Sonne. So hatten wir einen tollen Blick auf die Golden Gate Bridge und auf Alcatraz.

Wir erkundeten die Hafengegend und wollten anschließend mit dem Cable Car wieder nach Downtown fahren. So stellten wir uns, nach der Erkundungstour, in der langen Schlange der Wartenden Mitfahrer für das Cable Car an. Leider war die Warterei viel länger, als wir gedacht hatten. Da die Sonne durch den Nebel verdrängt wurde, herrschte ein doch kalter Wind. So fingen wir und die anderen langsam das Frieren an. Das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, hier in Kalifornien. Doch nach ca. 2 Stunden waren wir durchgefroren und wir hatten auch nicht erwartet, so lange auf einen Platz im Cable Car zu warten. Anschließend wurden wir mit einer schönen Fahrt durch San Francisco belohnt und kamen relativ schnell wieder am Union Square an.

Da der Tag viel zu schnell vorbei ging, machten wir noch eine ausgedehnte Pause im Italienischen Viertel, ehe wir wieder ins Hostel zurückkehrten.

2 Gedanken zu “Erfroren am Cable Car

  1. Hy ihr beiden,
    na schon in NY angekommen?Und wie ist es dort so?Wart ihr eigentlich noch auf Alcatraz? Warte schon sehnsüchtig auf eueren nächsten Eintrag und weitere Fotos.
    Schade dass ihr nur so kurz in San Francisco,hab besimmt nicht all zu viel gesehen,oder? Oder reichte dass?Bleibt ihr die letzte Zeit noch in NY?Oder gehts noch weiter?
    So, bis bald dann….

  2. Hi, ja sind seid heute in NY. Total krass, sind mitten in der City. Gerade mal 3 Fußminuten vom Empire State Building, dass haben wir heut durch Zufall gesehen. Echt genial.
    Leider geht der Internetzugang hier nur auf dem Flur, daher wird der nächste Eintrag über NY erst morgen kommen.
    Denke, wir haben alles Sehenswerte von San Francisco gesehen, zumindest, was in der Zeit machbar war. Waren ja jeden Tag von früh Morgens bis Abends unterwegs.
    Das sind die letzten Tage unseres Urlaubs, leider. Bald geht`s wieder zurück und so lange bleiben wir noch hier in NY.

    Viele Grüße

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