Dune City

Posted from Yachats, Oregon, United States.

Da es im Yachats Inn kein Frühstück gab, konnte man da nicht viel falsch machen, so brachen wir direkt zu unseren nächsten Tagesetappe zu den Dünen von Oregon auf. Doch bevor wir den sandigen Teil Oregons erreichten, legten wir zunächst eine Pause am 2 Meilen entfernten James Cook Trail ein. Hier hatten wir den ersten tollen Blick bei tollem Wetter auf die Küste. Blick vom James Cook Trail Oregon CoastSo führte uns der Weg zunächst oberhalb der Küste über einen kleinen Rundgang am Hand entlang, ca. 150m über der Küste. Von hier konnte man weit aufs Meer hinaus schauen und auch weit der Küste entlang. Den Highway 101 entlang der Küste, kamen wir aufgrund der zahlreichen Aussichtspunkte nur langsam voran. Entweder waren es Seelöwen die auf den Felsen rumlagen oder immer wieder wandelnde Landschaften, die uns enorm aufhielten.

Wir legten einen schönen Standspaziergang bei einem Leuchtturm ein, wobei wir dies gleich mit einem kleinen Picknick (Chips und Cola) verbanden. Dies fanden die Raben auch ganz klasse. Kaum hatten wir den Platz verlassen, wurde dieser sofort nach Chipsresten gescannt und sie wurden fündig. Auf unserem Weg entlang des Strandes, wurden wir nun von 2 Raben begleitet und nicht aus den Augen gelassen.

Der Highway 101 führte direkt an den Sea Lion Caves vorbei, bei denen wir natürlich einen Stopp einlegten. Als tolle Erkundungspiraten wurden wir direkt an der Kasse um 24$ erleichtert um einen, nun gleichen Blick auf die Seelöwen zu haben. Das Highlight sollte ja der Fahrstuhl sein, der uns 200 Fuss (65m) tief in eine Höhle brachte. Hier lagen, in sicherer Entfernung vor uns, einige Seelöwen auf einem großen Felsen in einer Höhle herum.

Sea Lions Cave Oregon Coast
Sea Lions Cave Oregon Coast
Dies war nun nicht gerade beeindruckend, aber vor dem Hintergrund das Ganze mit 24$ gefördert zu haben, sah es gleich viel besser aus 🙂

Voller Elan erreichten wir nun die Ausläufer der Dünen. Obwohl wir an diesem Tag nur 30 Meilen vor uns hatten, bewegten wir uns, wie üblich, nur im Schneckentempo vorwärts. Die ersten Dünen ließen einen weiteren tollen Blick aufs Meer zu. An einem Aussichtspunkt hielten wir direkt neben einem neuen Shelby GT. Mir fiel leicht die Kinnlade herunter, bei diesem schicken Fahrzeug. Und noch mehr als ein Typ mit seiner Frau Anfang 60 kamen und den Wagen aufmachten. Er sagte noch irgendwas zu mir, doch das registrierte ich gar nicht mehr, vor Faszination. So war er Stolz wie Oskar und stieg mit geschwellter Brust in seinem schwarzen, Pfeilschnellen Shelby und ich blieb draußen mit einem Ungläubigen Blick stehen. Wir gingen ein wenig weiter und hinter mir hörte ich ein Losblubbern von einem V8 Motor, der langsam davon rollte. Unglaublich…

Wir konzentrierten uns wieder auf die Aussichten entlang der Küste. Ein kleiner Trail führte uns über die Dünen zurück zum Aussichtspunkt. Auf dem befestigten Weg sonnte sich gerade eine Schlange, dies war aber nicht lange der Fall. Kaum hatte Jessy diese gesehen, so jagte sie die Schlange mit einem Ruf „Ahhhaaahha“ in die Flucht und sie verschwand im Busch. Sehr beeindruckend, wie viel Jessy vom Lesen der Potter Bücher über die Schlangensprache gelernt hatte 🙂

In Winchster Bay angekommen, nahmen wir uns zunächst ein Zimmer im Winchester Bay Inn und versuchten danach noch den Strand zu erreichen, was aber gar nicht so einfach war. Wir verpassten eine Abzweigung und landeten 20Meilen weiter in einem Industriegebiet. Nach einem sportlichen Wendemanöver fanden wir doch noch den Zugang zum Strand. Leider war der heute nicht so schick, durch den starken Wind musste man ganz schön aufpassen, nicht vom Sand weg gestrahlt zu werden. Das ganze ließen wir noch bei einem gutem Fischmenü in Winchester Bay ausklingen, bevor unsere lange Tagesetappe ins Landesinnere anstand.

Anbei noch was zum Lachen: Verrückter Vogel

2 Gedanken zu “Dune City

  1. Hy ihr beiden,
    na ihr habt ja schon wieder eine ganze menge erlebt, hört sich sehr spannend an, weiter so… Der Vogel ist übrigens total cool, der hat doch mal was. Ach übrigens den Shelby GT hät ich auch zu gern gesehen und vor allem den Fahrer 🙂 mir wäre dabei wahrscheinlich auch die Kinnlade runter gefallen, absolut verständlich… Nur schade dass du nicht gehört hast, was er zu dir gesagt hat, denn vieleicht hat er dir ja ne „Probefahrt“ angeboten und du hast dass einfach nicht mitbekommen…. wäre doch echt schade so eine gelegenheit vertan zu haben 🙂 🙂 🙂
    Ich wünsch euch auf jeden fall wieterhin viel spaß und tolle Erlebnisse und Eindrücke. Werde alles aus dem kalten Deutschland weiter mit verfolgen und freue mich auf weitere Einträge und Bilder.
    Weiter so……
    Bis bald

  2. Der sah nicht so aus, als würde der mich Freiwllig mit dem Wagen fahren lassen, von daher bin ich da ziemlich entspannt, diese Gelegenheit nicht verpasst zu haben. Außerdem, wer will schon einen Shelby GT fahren, wenn er so einen Tollen Panzer fahren kann, wie wir ihn jetzt haben? 🙂

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