Von Lima ueber Guyaquill zu den Galapagos-Inseln

Da waren wir nun angelangt in Lima und hatten uns von unserer netten Reisegruppe getrennt. Am Ausgang sahen wir dann schon unseren Begleiter, der uns wieder in das Hotel brachte, in dem wir auch unserer erste Nacht verbracht hatten.
40 Minuten spaeter erreichten wir das Ziel, waehrend die anderen leider noch auf ihren Flug warteten.
Wir machten uns auf den Weg zum Meer um die letzten Sonnenstrahlen zu geniessen und noch ein mal Lima anzusehen. Am Meer lag eine grosse Shoppingcenter, was allerdings gar nichts mit dem eigentlichen Peru oder dem zu tun hat, was wir bisher gesehen hatten.
So blieben wir auch nur kurz und schlenderten langsam wieder zurueck ins Hotel.
Am Abend ging es dann noch in ein Restaurant, welches als Empfehlung in unserem Reisefuehrer stand und das zurecht. So konnten wir noch ein mal lecker, peruanisch Speisen ehe wir Peru verliessen.
Am naechsten Morgen hatten wir leider wieder nur sehr wenig Zeit. Um 07:00 wurden wir bereits abgeholt. Jessy war vorher aber schon ganz nervoes und so musste ich zwei mal, waehrend unseres Fruehstuecks fragen, ob die Reisegruppe in der Lobby zum Flughafen unterwegs war oder nicht.
Hatte ich schon von den Flugzeiten in Suedamerika erzaehlt? Dies sind relative Angaben, wie wir auch heute wieder feststellen mussten. Am Flughafen in Lima angekommen, hatte unser Flieger schon eine Stunde Verspaetung, dabei waren wir regulaer ueber 2h vorher da.
Das mit dem Online Checkin funktionierte auch nicht so ganz, so dass uns die Dame an den Checkin-Schaltern wieder zum normalen Schalter schickte.
Nach unserer Gepaeckaufgabe verbrachten wir noch einige Zeit bei Starbucks und nach der Securitykontrolle mit Beobachten von Starts und Landungen.
Jessy schaute sich ein wenig in den paar Geschaeften um und fand eine Sauce fuer ihr geliebtes peruanisches Huehnerfrikassee:-)
Leider hatte sie aber nicht genug Kleingeld um die zu kaufen. Nachdem sie mir das berichtete, fand ich noch 10 Soles in den tiefen meiner Taschen, die ich mir in den 3 Wochen Muehsam zusammengespart hatte und machte mich mit ihr auf dem Weg zu dem Laden. Die Sauce sollte allerdings 12 kosten und so fragte ich einfach, tausche letztes Kleingeld gegen Sauce und der Verkaeufer war einverstanden. Jessy war schon nicht merh zu sehen.
So ist das halt, einfach mal fragen 🙂
Endlich ging es in den Flieger und es war ein Flug von LAN und man konnte gleich riesen Unterschiede zwischen LAN und Iberia sehen. Das Flugzeug war wesentlich moderner und mit einem Entertainment-System ausgestattet, ausserdem war die Crew viel freundlicher.
So war der Flug sehr kurzweilig, wir versuchten in der kurzen Zeit noch „Maenner, die auf Ziegen starren“ zu sehen, aber die Zeit reichte leider nicht.
In Guayaquil wurden wir bereits erwartet und mit einem weiteren Paaerchen sollten wir in die Stadt gebracht werden, ein netter Reiseleiter nahm uns an die Hand. Vor dem Flughafen klingelte er seinen Fahrer herbei, dieser hielt gerade hinter einem, mit Warnblinker verlassenden Toyota Pickup und wir sprangen rein. Dies schien den Polizisten aber nicht zu gefallen und er schien langeweile zu haben, so bekam unser Fahrer einen Strafzettel, alles diskutieren half nichts. Der Toyota vor uns, ging merkwuerdigerweise leer aus.
30 Minuten spater fanden wir uns im Grand Hotel an der Rueckseite der Kirche in Guyaquill wieder. Ein doch ziemlich luxuriouser Laden, wie ich meinen Wuerde. Unser Gepaeck wurde, in einem seperaten Aufzug, aufs Zimmer gebracht und hier erhielten wir auch noch eine Einweisung in den TV, Klimaanlage usw.
Im Badezimmer war sogar eine Minikaffeemaschine untergebracht.
Waehrend unserer Hotelerkundung sahen wir einen Pool, direkt an der Rueckseite der Kirche, dass sollte sich mal jemand in Deutschland wagen.
Wir machten eine kurzen Gang zum Hauptplatz und konnten dort sehr viele Echsen und Schildkroeten beobachten, die uns allerdings, aufgrund der Menschenmassen, schon ein wenig leid taten.
Ein weiterer, kleiner Rundgang fuehrte uns noch durch die Stadt, ehe wir bei diesem Feuchtwarmen Klima doch eine Pause im Pool einlegten.
Abends ging es noch in das Hoteleigene Restaurant, welches erstaunlich guenstige Preise hatte und auch wieder sehr leckerer Speisen.
Jessy war allerdings ein wenig geraedert vom Flug und haute sich erstmal hin.
Danach tranken wir noch unseren Begruessungscocktail an der Bar, ehe Jessy wieder in die Waagerechte fiel und ich mich noch ein wenig am Spanischen Fernsehprogramm erfreute, auf dem ein Blockbuster nach dem anderen laueft.
Morgens fanden wir uns am riesigen Fruehstuecksbuffett wieder und wurden wenig spaeter wieder von unserem Guide abgeholt.
Der war total locker drauf und die Ruhe selbst, er regelte einfach alles. So kamen wir am Flughafen an, er ging mit uns rein und erstmal zur Gepaeckueberpruefung. Dort wurden beide Gepaeckstuecke geprueft und alles ok.
So schickte er uns zum bezahlen, waehrend er fuer uns eincheckte und das Gepaeck auch gleich mitnahm.
Nun schaute ich mir an, wie er an direkt an den Schaltern entlang und vor den Warteschlangen vorbeilief und bei Aerogal gerade ein SChalter frei wurde. Zielsicher steuerte er darauf zu, waehrend einer aus der Warteschlange dort hin wollte. Ein Blick zu ihm und er blieb dann doch in der Schlange stehen. Genial.
Die Frau am Schalter diskutierte mit ihm, aber es liess ihn einfach kalt. Er sagte zwei drei Woerter und wir waren eingecheckt, ohne Paesse und ohne, das wir dabei waren.
So einen Reiseleiter haetten wir gern immer 🙂
Am Einlass mussten wir uns von ihm verabschieden, schade. Im Flugzeug merkten wir dann, dass er echt goldwert war. Wir sassen am Notausgang mit massig viel Beinfreiheit. Wie hat er das bloss gemacht, fragten wir uns, leider haben wir kein Foto von ihm gemacht…
Wenig spaeter startete unser Flug zu den Galapagos Inseln

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