2. Tag des Inka Trails

Wieder gegen 05:30 erwachten wir, noch halb am schlafen, zum Leben. Kaum gestreckt oeffneten wir unser Zelt und sahen schon den nächsten Luxus, der auf uns zukam. Mit heißen Wasser, Tee und Bechern bewaffnet, sahen uns zwei Träger freundlich an und schenkten uns zwei Tassen Mate de Coca ein. Wenn doch nur jeder morgen so starten koennte…
Raus aus dem Zelt stand auch schon wieder warmes Wasser und Schalen zum Munter machen bereit. So trafen wir uns im Gemeinschaftszelt zum Fruestuecken wieder. Wieder war es eine Art Buffet,mit warmen Broetchen, einen riesigen Obstsalat, Tee, kakao und Kaffee, Cornflakes und Pfannkuchen. Einfach unglaublich, was da aufgefahren wurde. Gut gestärkt oder auch völlig ueberfuttert ging unsere Tour wieder los. Leider nicht zum eingewoehnen eben, sondern gleich auf zum Pass Warmiwanusca (4230m). Leider war Ulla nicht ganz fit und wurde von Darmproblemen geplagt. Freundlicherweise nahm ein Träger ihren Rucksack. So startete unser 2. Tag gegen 07:30 Richtung Pass.�
Der Weg nhatte keine Gnade miteiner Eingewoehnungsgeraden, sondern ging direkt bergauf den Pass entgegen.
Nach einer halben Stunde waren wir ziemlich getrennt voneinander. Ich blieb noch ein wenig bei Jessy, bevor ich weiter gen Pass lief. Bei 3700m trafen wir auf einen Campingplatz und der lezten Möglichkeit Getränke zu kaufen.�

2. Tag des Inka Trails am hoehsten Pass (4200m)

Bevor ich den Platz erreichte, machte ich ein webig unterhalb eine Pause und Fotos. Dabei fielenmir Träger auf, die ebenfalls hier ankamen. Nach der Fotopause sah ich gleich die Rastmoeglichkeit und stieß auf Janine und Sven. Kurze Zeit soaeter kam Jessy an, aber von unseren Traegern keine Spur. Als Ravjee kam sagte er uns allerdings, das unser Platz unterhalb wäre. Also dort wo ich die  Fotopause gemacht hatte. Wir staerkten uns alle mit Tee und wieder mit Snacks die bereitgestellt wurden. Außer Mario, der war schon weiter Richtung Pass unterwegs.
Bevor Jessy und ich uns auf die letzten 500m machten, nahmen wir noch 2 Flaschen Coke mit. Auf dem Weg trennten sich die Wege von Jessy und mir. Nach nur 50min hatte ich den Gipfel mit viel Mühe erreicht und wer begrüßte mich hier oben, Mario. Der hat den Rastplatz übersehen und dachte hier oben gibt’s Teepause, bis ihn anhand eines Schildes auffiel, dass er den Gipfel bereits erreicht hatte. So war er konstant, ohne Pause durch gelaufen und 1,5h vor uns auf dem Pass.
Nach und nach kamen Sven, Janine, Claudia, unter viel anfeuern Jessy und unter viel Jubel Kkaus und Ulla, Respekt. So genossen wir eine ausgiebige Pause, ehe Ravjee ankam.
Nach einigen Fotos sollte es wieder bergab auf 3600m gehen zu unserem Camp. Ein weiteres mal brachen wir auf und mussten den Pass verlassen. Somit auch den höchsten Punkt des Trails, von dem aus wir einen herrlichen Blick auf den vorherigen und weiteren Verlauf des Trails hatten.
Kaum auf dem Weg abwaerts, konnte man langsam einen Eindruck von den unschoenen, Kniebelastenden, Inka Treppen gewinnen. Es ging ziemlich steil bergab und die Treppen waren gebaut, als wäre jemand mit übrig gebliebenen Felsen aus einem Steinbruch über den Trail gelaufen und sie Sinnfrei in der Gegend verteilt. Steine und Felsen unterschiedlicher Größe und Form pflasterte unseren Weg. So wurde der, zweistuendige Weg, ab zu unserem Camp, zu einer weiteren Belastungsprobe. Aber nachdem wir unser Ziel erreicht hatten, war es gerade 15:00 und wir konnten erstmal ein wenig ausspannen.
Inka Trail über Pahama Pass [maptype=G_HYBRID_MAP;gpxview=all; gpxcolor=red;gpxcheckpointinterval=5;overviewmapcontrol;align=center;width=550;height=300]
Es folgte ein weiteres, super Mittagsmenue und danach war erstmal Zeit für eine Siesta. 2h später erwachten wir und es gab schon wieder Teepause und tolle Aussichten ins Tal und beaengstigende zum nächsten Pass.
Beim Abendessen (wieder ein Schlemmermenue) erzählte Ravjee, dass der hohe Pass auch den Namen „Pass der toten Frau“ traegt. Dies liegt daran, dass ein Paaerchen mal weiter aufwaerts in einer Inka Ruine uebernachtet hat und der Mann seine Frau dort um die Ecke brachte. Seitdem ist uebernachten in den Ruinen verboten. smit so einer guten Nachtgeschichte, dem Magen wieder gefüllt und noch einigen „Wie kamt ihr den Zusammen“ Geschichten, endete der zweite Tag.

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