Teuflische Inka Treppen

So Leute,
da sind wir wieder heil und voller Erlebnisse und wunderbaren Aussichten zurück vom Inka Trail. Den wir alle 8 (Ulla, Janine, Claudia, Klaus, Sven, Jessica und ich) heil und ohne grössere Blessuren ueberstanden haben. Und Mario, der sich heut zurecht beschwert hat, dass ich Ihn in der Aufzaehlung vergessen habe, mag aber auch daran liegen, dass er aus Oesterreich kommt (Scherz) 🙂
Sind vor gut ner Stunde im Hotel angekommen, also gegen 00:00 Uhr Ortszeit. Und die meisten liegen mittlerweile wohl schon im Bett und freuen sich nach 3 Naechten wieder ein richtiges Bett besetzen zu durfen:-)
Der erste Tage startete wieder sehr früh und so klingelte bereits um 03:50 Uhr der Wecker. Noch eimal unter die Dusche fuer die naechsten Tage und ab gings vor die Tuer, wo wir schon auf den Speisesaal schielten und uns auf ein kleines Broetchen und einen Kaffee freuten. Kaum war ich draussen, sah ich schon Claudia, Ulla und Mario vorm Saal warten und da war noch nichts von irgendwelchen Aktivitäten zu sehen, obwohl es ab 04:30 Uhr Fruehstueck geben sollte. So legten Jessy und ich uns fuer 15 Minuten noch mal hin und schauten danach nochmal raus, aber leider kein Fruehstueck in Sicht. Leider ein schlechter Start und die Stimmung war ein wenig am Tiefpunkt.
Nun denn erstmal ab in den Bus und Richtung km 82 zum Ufer des Rio Urubamba. 2,5h Busfahrt lagen vor uns uns so konnten wir gluecklicherweise noch ein wenig schlafen. Auf dem Weg dorthin sammelten wir in einem kleinen Dorf unsere Traeger ein. Alle sehr Nett und ohne Ende bepackt. Was die alles dabei hatten, sollte sich spaeter noch heraus stellen.
Wir erreichten unser Fahrziel und netterweise hat Ravjee direkt auch ein kleines Fruestueck am Ufer geplant, bei dem es sogar Ruehrei gab.
Die Stimmung war wieder oben auf und so verliessen wir unseren kleinen Vorrastplatz in Richtung Eingang zum Inka Trail.
Dort hies es erst mal warten, da hier die Paesse genau kontrolliert werden und auf den Trail nur angemeldete Personen, mit gültigen Reisepass, duerfen. Nachdem wir die Schlange brav passiert haben freuten wir uns ueber einen Stempel vom Trail in unserem Pass. So genau wurden die Unterlagen dann aber doch nicht ueberprueft, da in meinem Pass und der Einlasskarte ein Zahlendreher beim Pass war. Ist aber keinem aufgefallen:-)
So konnten wir unsere Wanderung gleich mit einer minimalen Steigung und wirlich schoenen Aussichten beginnen. Das Wetter war ideal, bewoelkt mit hin und wieder Sonnenschein.
Auf dem Weg uebherolten uns immer wieder Traeger die mit einem Wahnsinnstempo an uns vorbeischossen.
So, erstmal ab ins Bett, Fortsetzung folgt…
Der erste Morgen in Cusco, nach dem Trail hat begonnnen und ich hab noch einiges zu schreiben, aber schon eben erfahren, dass wir uns morgen auf den Weg in unserer Regenwald Lodge machen und dort wieder zwei Tage kein Netz haben, also wird der Artikel noch ein wenig dauern 🙂
Fortsetzung:
So fuehrte unser Weg erstmal auf einer angenehmen Hoehe durch die Anden, dabei wurde unser Blick immer wieder mit gruen Leuchtenden Bergen und tollen Aussichten in weite Taeler geschmueckt.
Ausserdem hatten wir den ersten Tag einen herrlichen Blick auf die Gletscher Veronica mit ueber 5500m Hoehe.
Schon nach einigen Kilometern kamen wir zur ersten Inka Ruine von der wir von unserem Weg drauf schauen konnte, da wir ca. 300m ueber den Fluss waren und die Ruine im Tal direkt am Fluss lag. Sie galt bei den Inkas damals als Kontrollstation fuer die Inka Wege zum Machu Pichu. Auch hier sah man wieder sehr viele Terrassen, die sich bis zum Dorfhhoehepunkt fortsetzten.
Bei dieser Pause sahen wir auch einige Menschen, die uns auf Pferden entgegen kamen, meist etwas schergewichtigere Mitmenschen, die sich wohl ein wenig zuviel zugemutet haben und am Pass ( der uns am 2. Tag bevorstandt) hanegen geblieben sind und nun wieder zum STartpunkt zurueckgebracht wurden.
Unser Weg ging weiter und Ravjee legte immer wieder kleine Pausen ein um uns in der Natur Pflanzen zu erklaeren oder zu zeigen, dass wir auf die Berghaenge achten sollten, da hier auch kleine Baeren zu sehen sind oder andere wilde Tiere.
Nach ca. 2 Stunden mussten wir den ersten kleinen Aufstieg berwerkstelligen, nach dieser kurzen, sportlichen Einlage koennten wir uns eine Pause und konnten noch schoenere Ausblicke auf die Anden geniessen. Uns begleitete auch eine Gruppe Kanadier/Amerikaner, alles junge Maedels (max. 23Jahre) ueber die wir dachten, dass die den Trail nicht schaffen wuerden. Gekleidet mit Leggings oder sehr engen Jeans oder Hotpants, Schuhwerk waren meist nur Turnschue und keine Ausrustung dabei, wie sollten die den zweiten Tag ueberleben, dachten wir uns… Aber wir sollten uns irren … 🙂
Wir setzten unsere Wanderung fort und es ging stets leicht auf und ab, aber immer sehr locker. So erreichten wir gegen 14 Uhr unsere erste laengere Rast bei der wir direkt am Fluss Urubamba auf unserer Guides trafen, die bereits zwei Zelte aufgeschlagen hatten. Da erste war unseren 2 Koechen vorbehalten, die schon ordentlich dabei waren, so allerlei Essen fuer uns zu zubereiten und um zweiten duerften wir Platz nehmen. Aber zuerst wurden wir mit einem Becher Saft empfangen, was fuer ein SErvice.
Fuer unserer Ruecksaecke wurden sogar eine Plane ausgelegt, auf der wir diese abstellen konnten. Was fuer ein Service dachten wir und zweifelten so ein wenig, ob es sich hierbei wirklich um eine Wanderung mit Zelten handeln sollte.
Nach einigen Minuten nahemn wir in unserem Gemeinschaftszelt Platz und konnten wieder nur staunen. Ein Tisch mit kleinen Klappstuehlen lud zum sitzen ein. Zudem stand bereits eine Thermoskanne heisses Wasser mit Bechern und Tee bereit.
Kaum sassen wir, ging das unglaubliche Menue los. Ein Traeger wurde kurzerhand zum Kellner umfunktioniert und brachte uns zunaechst Teller und Besteck. Kaum waren wir mit dem verteilen Fertig, kam zunaescht eine Vorspeise mit einer Schale in derm auf einem Salatblattm frische Guacomole zubereitet war. Dazu gab es warmes, gebackens Brot.
Danach gab es einen grossen Teller Suppe die wirklich Lecker war. Natuerlich dachten wir jetzt, dass waere unser Mittagsmahl gewesen, war natuelrich mehr als ausreichend gewesen warem aber wir sollten uns wieder irren. Nachdem die Schalen abgerauemt waren, wurde aufgefahren. Es kamen gleich 4 Platten, mit Fleisch, Gemuese, Kartoffeln und Reis. Alles war liebevoll angerichtet und auch noch verziert. Voellig unglaublich schauten wir uns an und fragten Rajee, wer das alles essen solle, aber er lachte nur. Kaum anfgefangen mussten wir feststellen, das ein Gericht besser als das andere schmeckte und so schafften wir doch so einigens von dem Essen, aber natuerlich nicht alles. Leider gab es auch noch Nachtisch. Leider schreibe ich, weil wir so voll gefuttert waren. 30 Minuten Pause goennte uns Ravjee bevor wir unsere Koerper mit Essen vollgepackt weiter ueber den Inka Trail tragen duerften.
Hier sei mal ein kelienr Auszug erwaehnt, aus dem, was die Traeger so alles tragen: dickte Isomatten, Schlafsaecke, Gasflasche, mehrere Gaskocher, Besteck, Stuehle, Zelte, jede Menge Nahrung, Wasser, Toepfe, viele Aluschalen und und und…
Die 30 Minuten Nachmittagessen Pause ging viel zu schnell vorbei und so mussten wir uns wirklcih aufraffen um weiter zu wandern, waherend unserer Traeger und Koeche schon alles zusammen gepackt hatten und schon auf zum naechten Rastplatz waren.
Weiter ging also unsere Wanderung durch die beeindruckende Andenlandschaft zu unserer ersten Uebernachtung am Campingplatz Wayllabamba. Wir erreichten diesen gegen 16:00 Uhr und unsee Augen glauben schon wieder kaum, was sie da sehen sollten. Es standen bereits alle Zelte fuer uns bereit. So bezogen wir diese auch gleich und bestaunten immer wieder die Aussicht, die wir hier zu sehen bekamen. Kaum richtig zu Ruhe gekommen, fing auch schon wieder das Verwoehnprogramm der Traeger an, die uns Schalen mit heissen Wasser reichten. So legten wir unsere erste Hygieneetappe im freien ein und konnte auch gleich unserer Fuesse heiss Baden. Was fuer ein Service.
Da wir auf dem Weg noch ein Kioskentdeckt hatten, fuerhte unser Weg nach einer ausgedehnten Pause dorthin um erstmal ein, zwei Flaschen Bier und Cola zu holen um auf die faszinierende erste Etappe anzustossen. Die Uhr schlug 19:00 Uhr und es gab, wie nicht anders zu erwarten, Abendessen. Nun rechneten wir, nachdem reichlichen Mittagsmenue, mit einer Kleinigkeit und sollten eines besseren belehrt werden. Wieder wurden wir mit einem 3 Gaenge Menue, bestehend aus Vor-, Haupt- und Nachspeise verwohent (Speisekarte folgt spaeter). Und wieder konnten wir mehr Essen, als wir Hunger hatten, da eine Speise leckerere als die andere war. Danach gab es natuerlich auch gleich noch Tee. So verbrachten wir noch einige Zeit im Zelt ehe Janine lauthals anfing zu gaehnen um uns wohl aufzufordern, ins Bett zu gehen. Ihrem Wunsch entsprachen wir natuerlich und trennten uns nach einem tollen ersten, erfolgreichen Wandertag um uns fuer den zweiten Fit zu schlafen.
Der Zeiger wanderete auf 05:30 Uhr und der zweite Tag sollte beginnen. Traumhaft, in einem dicken SChlafsack und auf einer dicken Iso-Matte, erholt oeffnete wir unserer Augen. Noch hal am Schlafen oeffneten wir unsere Zelttuer und was laechelte uns entgegen? Unserer Traeger, die bereits heisses WAsser in den Haenden hielten und jedem Tee direkt ans Zelt brachten.
Mit so einem guten STart und dem totalen Verwoehnprogramm fanden wir uns wenig spaeter in unserem Gemeinschaftszelt wieder, um uns auf unserer Fruehstueck zu freuen.
Warum wir uns freuten ist uns in nachhinein auch ein Raetselm als haetten wir am vorherigen Tag nicht genug gespeist.
Fortsetzung folgt…

Ein Gedanke zu “Teuflische Inka Treppen

  1. Bin ich froh, dass ich wieder von euch höre. Nehme mit Spannung an eurer Reise teil!!! Ganz liebe Grüße an Mario.
    Herta Gastegger

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