Titicacasee und Leben abseits des Alltags

Wir befinden uns gerade mitten auf dem Titicaca See. Sind gegen 09:00 gestartet und haben etstmal für ein ordentliches Verkehrschaos gesorgt. Die Straßen in Puno sind sehr eng und unser Bus hat die Straße nahezu blockiert. So sind die Touris halt:-)
Nach dem wir Den Hafen erreicht haben, ging es direkt suf ein Boot und raus auf den See. Allerdings hatten wir am Anfang den Eindruck, dass wir selbst paddeln müssen, da der Motor andauernd Streikte. Der Kspitaen nahm das locker und verließ das Steuer um was nachzustellen, während der Kahn seine eigene Richtung wählte.
Unser erster Halt war auf einer Schilfinsel, direkt vor Puno. Dort konnten wir einheimische erleben, wie Sie früher und teilweise heute noch Leben.
Es wurden uns die Insel erklärt, dass diese nur aus Schilf besteht, welches ca. 2-3m dick ist und auf dem See schwimmt. Die obere Schicht wird ein mal im Monat durch frisches Schilf ausgewechselt.
Es gibt hier einige Schilfinseln auf denen die Uros seit Generationen Leben. Mit Ihnen auf diesen natürlichen Inseln leben viele Tiere und Voegel. Wir konnten sogar einigen Papageien beim Schluepfen zusehen. Die ganzen Häuser und alles weitere besteht aus getrocknetem Schilf und sieht ähnlich aus, wie Stroh.
übrigens lässt sich das innere vom Schilf essen und schmeckt ähnlich, wie Porree.
Wir erkundeten noch einige Zeit diesenLebensraum, bei dem wir am liebsten eine Nacht verbracht haetten.
Kurze Zeit später fuhren wir wieder mit unserem Boot suf dem Titicaca See, der übrigens ca. 8000km² gross und bis zu 280m Tief ist.
Nach ca. Zwei Stunden erreichten wir unser Ziel.
Bootsfahrt über Titicaca See nach Llachon [maptype=G_HYBRID_MAP;gpxview=all; gpxcolor=red;gpxcheckpointinterval=5;overviewmapcontrol;align=center;width=550;height=300]

Unsere Gastfamilien erwarteten uns schon. Sie waren sehr Nett und Hilfsbereit und ließen sich kaum davon überzeugen, dass man das Gepäck selbst tragen mochte.
Im Gemeinschaftsraum fanden wir uns wieder zum Mittag und es gab nur leckere, selbst angebaute Zutaten.
Den Rest des Tages hatten wir Frei.
So schlenderten wir bei schönsten Sonnenschein und blauem Himmel den Strand entlang. Es sah so aus, wie am Meer. Man konnte die Grenze von Bolivien und die schneebedeckte Koenigskordillere sehen. Es war kein Auto oder stadtlaerm zu hören. Wir sind auf einer Halbinsel, auf der die Menschen noch ganz traditionell Leben und die alte Sprache Quechua sprechen.
Diese Landschaft ist so beeindruckend, man muss sich Vorstellen, dass wir uns auf knapp 4000m Höhe befinden, der größte See Südamerikas vor uns zu sehen ist, den Eindruck von einem Meer vermittelt und die schneebedeckten Berge um uns Rum über 6000m hoch sind.
Näher kann man den Wolken nicht kommen!
Abgesehen natürlich vom Inka Trail, wie Jessy gerade einwirft:-)
Nach unserem Abendessen, bei dem es Schokopudding als Nachtisch gab und ich mir nicht verkneifen konnte, jessy was zu klauen, haben wir uns in unsere Hütte ins Bett begeben. Es wartete eine kalte Nacht mit Frost auf uns. Aber eingepackt in 5 Alpaka-Decken war es schon fast zu warm. Wir haben geschlafen, wie ein Faultier:-)

Ein Gedanke zu “Titicacasee und Leben abseits des Alltags

  1. Also das mit dem Faultier glaub ich euch sofort. Bestimmt wolltet ihr auch am nächsten morgen gar nicht wieder aufstehen, oder? Aber sagt mal wie ist den die Luft bei euch, so weit oben? Kommt ihr gut damit zurecht?
    Seit froh dass ihr so schönes Wetter habt, wir dürfen uns derweil an Regen uns dicken Wolken, sowie kalte Temperaturen erfreuen.
    Könnt euch ja schonmal freuen wenn ihr wieder hier seit 🙂 (Ein bisschen ärgern muss ich euch ja schließlich auch)
    Also genießt es noch so lange ihr könnt 🙂

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