Arequipa Sightseeing

Hmm, is ja gerade irgendwie doof. Nachdem wir unsere gestrige 12 stuendige Busfahrt hinter uns gebracht haben und ich dabei einige Blogeintraege fuer heut vorbereitet habe, sind diese gerade irgendwie nicht auffindbar bzw. teilweise nicht sychnronisiert, da ich hier kein WLAN zur Verbindung mit meinem Palm habe. Nun muss ich diese leider wohl nachrreichen
🙁

Was ich euch heut aber schon mal zeigen kann, ist die Fahrt nach Arequipa und das Hoehenprofil, welches wir in der 3 stuendigen Fahrt von Camarana nach Arequipa hinter uns oder besser gesagt, der Bus geschafft hat 🙂

Busfahrt von Camarana nach Arequipa [maptype=G_HYBRID_MAP;gpxview=all; gpxcolor=red;gpxcheckpointinterval=5;overviewmapcontrol;align=center;width=550;height=300]

So, jetzt wird das Hoehenprofil auch angezeigt.

Nun, heut haben wir einen ruhigen Tag hinter uns. Da wir ja auch schon in zwei Tagen den Colca Canyon hinunter und wieder hinauf wandern, moechte man uns wohl noch ein wenig schonen 🙂
Nachdem wir gestern Arequipa erreichten fanden wir uns nochmal im Hotel zusammen und fuehren mit Taxi in die Stadt. Man muss sich das mal vorstellen, eine Taxifahrt kostet hier gerade mal 3 – 4 Sols (weniger als 1E). So nahmen wir gleich drei und duerften uns wieder sehr ueber die Fahrweise hier freuen.
Es gibt hier wenige Ampeln und Vekehrsschilder sind total Mangelware oder sie werden ignoriert. Gefahren wird nach dem First-In-Prinzip. Wer zuerst kommt, malt zuerst und damit das auch jeder mitbekommt, wird einfach kurz gehupt. Beim ueberfahren von Kreuzungen wird einfach gehupt. Total klasse, aber dazu gibt es noch mal einen eigen Artikel.
Wir begaben uns ins Restaurant ZigZag und wollten nur eine Kleinigkeit. Ueberascht wurden wir von einem sehr guten Essen, bei dem es Fleisch von einem Feuerstein gab. Und auf diesem waren die Sorten, Straus, Alpaka, Rind und Lamm gebrachten. Es war einfach super Lecker und genau auf den Punkt getroffen. Auf der kleinen Speise wurde ein Festmahl.
Danach koennten wir uns noch einen kleinen Absacker in Form eines Cocktails in der Naehe des Hauptplatzes, ehe wir erst gegen 00:00Uhr wieder am Hotel eintrafen.
Zur Abwechslung konnten wir heut etwas laenger schlafen und stiegen erst um 0900Uhr in den Bus ein. Dieser brachte uns erstmal zu einem sehr schoenen Aussichtspunkt, von dem wir einen herrlichen Blick auf die schneebedeckten Vulkanberge hatten, aber unsere Fotopause war streng limitiert auf 10Minuten. Nachdem wir noch ein schoenes Gruppenfoto gemacht haben, ging es auch schon wieder in den Bus.
Auf zum naechsten Fototermin (jaja, fuehle mich selbst schon wie ein Japaner klick, klick, klick…) zu einer sehr schoenen Kirche und einen kleinen Hauptplatz im Vorort von Arequipa. Hier konnte man auch noch einen kleinen Blick auf Arequipa erhaschen.
Danach weiter zum Kloster Santa Catalina . Dort hatten wir eine Besichtigung. Das Kloste wurde ende des 16. Jahrhunderts gegruendet und war autark von der Stadt. Bis zu 500 Kloster lebten hier voellig isoliert von der Aussenwelt. Bereits mit 12 Jahren wurden Sie ins Kloster von Ihren Familien gebracht. Das war frueher ein Brauch der Adligen und nicht Freiwillig fuer die Kinder.
Heute Leben nur noch wenige Nonnen im Kloster. In einem abgetrennten Seitenfluege. Der restliche Bereich ist fuer Besucher geoeffnet. Und man muss schon sagen, dass die Bauart und Architektur sehr schoen und durchdacht ist.
Teilweise gab es in fast allen Zimmern fliessend Wasser. Das Kloster wurde hauefig durch Erdbeben beschaedigt und beim Aufbau durch weitere Bereiche ergaenzt.
Es war eine eigene Stadt fuer sich, die sich ueber die Zeit weiterentwickelt hat. 1970 wurde das Kloster waehrend einer Renovierung teilweise aufgegeben und der Oeffentlichkeit zugaegnlich gemacht.
Einige sehr schoene Fotos folgen noch.

Nach unserer 1 stuendigen Besichtigung wurden wir vorm Kloster von unserer Leiterin Villia wieder in Empfang genommen. Diese erzaehlte uns, dass die Taxifahrer gerade am Streiken waeren. Normalerweise sind in Arequipa nur 4000 Taxen zugelassen, tatsaechlich sind es aber 20.000.
Taxi fahren darf jeder, es gibt keine Auflagen dafuer. Daher faehrt auch jeder Arbeitslose, der einen Fuehrerschein hat, Taxi. Leider fahren auch viele ohne Fuehrerschein, was immer wieder zu Unfaellen fuehrt.
Gestreikt wurde uebrigens fuer niedrigere Benzinpreise. Und so war der Hauptplatz total ueberfuellt und zugesperrt von Taxen.
Wir mussten uns so erstmal einen Weg in die Kirche am Hauptplatz suchen, aber Villia hat uns Souveran durch den Streik geleitet und so konnten wir die schoene Kirche Iglesia de la Compañía erst einmal besichtigen. Diese Kirche wurde 1698 fuer Jesuiten fertiggestellt und in einem Barocken Stil gehalten, der allerdings sehr Modern und Stillvoll wirkt. Da Arequipa hauefig von Erdbeben gefaehrdet ist, wurden die Pfeiler extra Dick gehalten um Schaeden am Mauerwerk auf ein Minimum zu begrenzen.
Weiter ging es zur Kathedrale von Arequipa die als einzigartig gilt.
Sie wurde 1844 nach einem Brand wieder vollstaendig aufgebaut, aber leider schon 1868 von einem Erdbeben schwer beschaedigt.
Das letzte Erdbeben ereignigte sich 2001 und mache die schoene und groesse Orgel funktionsunfaehig, da viele Steine in die einzelnen Elemente gefallen sind. Fuer eine Renovierung hat die Stadt leider kein Geld, dabei passt die Orgel wirklich gut hinein.

Nach diesen ganzen Besichtigungstouren fanden wir uns in einem leckeren Lokal ein und machten das, was wir bisher am besten koennen, speissen 🙂
Wir trafen dort auch den Chef von Villia, der ein fruehrer Reiseleiter war und nun die Reisen mit Papayatours koordiniert und fuer die Gruppen die Plaetze auf dem Inkatrail organisiert, die Hotelzimmer bucht usw.
Auf dem Speiseplan stand heute Meerschweinchen, ja ihr lest richtig, das womit wir in Deutschland spielen, landet hier in vergroesserter Form auf dem Teller 🙂
Jessica und ich bestellen natuerlich auch, wir konnten diesem Nationalgericht nicht wiederstehen.
Vom Geschmack her ist es aehnlich wie Huehnchen, ein wenig Intensiver und Fettig wie eine Ente. Meins ist es nicht so, da bleib ich doch lieber beim Alpaqa-Steak:-)
Nach diesem leckeren 3 Gaenge Menu (Vorspeise, Haupt- und Nachspeise) waren wir wieder total satt.
Den restlichen Tag nutzten wir noch fuer ein wenig Shopping. Heut gehts leider wieder frueh ins Bett. Da es morgen wieder frueh raus geht und auf den hoechsten Punkt der Reise, den Patapampa Pass mit ueber 4800m.
Natuerlich gibt es hier wieder einen Fototermin bevor wir sportlich auf die Mountainbikes steigen und einige steile Abfahrten nehmen werden.
So, den fehlenden Teil muss ich leider nachrreichen. Fotos kommen die naechsten Tage auch, versprochen!
Ausserdem warte ich noch auf Kommentare, bisher habe ich den Eindruck es liest garkeiner? 🙁
Also keine Scheu 🙂

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