White Sundays – Oder eine unvergessliche Segeltour

Da sitze ich nun schon am zweiten Abend auf dem Deck der Ronald von Agyll und schreibe diesen Eintrag. Die See ist ruhig und wir liegen in einer traumhaften Bucht der White Sundays.
Segeltour auf der Ronald of Argyll bei den Whitesundays Gestern frueh gings los. Mit 10 anderen Passagieren und 2 Crew- Mitgliedern und dem Kapitän Matthew verliessen wir den Hafen von Airlie Beach so gegen 9:00 Uhr. Zunaechst war alles ganz ok und wir schipperten zuerst mit Motorantrieb davon. Es ging ein wenig an der Kueste entlang und das Meer war alles andere als ruhig. Wellen von bis zu 2 m brachten den Segler ganz schoen ins Wanken und das machte sich natuerlich auch gleich bei Jessica bemerkbar, die ein wenig Seekrank wurde. Leider wurde das Wetter auch immer schlechter, so dass wir am Horizont nicht nur Wolken sahen, sondern eine dunkle Wolkendecke. Kurz darauf kam auch der Regen, dass heisst Mattew kuendigte an, es wuerde in 30 Sekunden anfangen und er behielt recht. Jessy und ich gingen einen Moment runter um unsere Jacken zu holen, aber dass war ein Fehler. Jessy war danach richtig schlecht und selbst micht hats dabei erwischt (was ich nicht gedacht haette). So gingen wir erstmal wieder rauf, aber dass half nichts mehr. Jessy hatte die Seekrankheit nun voll erwischt. Zum Mittag hin ging es mir wieder besser. Allerdings machte Jessy mehrmals Bekanntschaft mit der Reeling und gab den Fischen netterweise ein wenig Futter.
Zum Mittag war das Wetter auch wieder ok, dass heisst es war immer noch bewoelkt, aber trocken. Wir ankerten in einer schoenen kleinen Bucht und nach dem Mittag, mi leckerem Salat und Pizza, war Landgang angesagt. So setzte uns Matthew, mit einem kleinen Beiboot, auf der Insel ab und fuehrte uns noch zum Strand auf der anderen Seite. Dabei erklaerte er noch die wichtigsten Notrufzeichen, falls irgendwas sein sollte, wuerde er dann sofort mit seinem Schlauchboot zur Hilfe eilen.
Als wir so durch den kleinen Wald auf die anderen Seite gingen, konnte man zwischen den Baeumen hindurch schon ein wenig vom Strand sehen und das, was man sah, sah phantastisch aus. Die letzte Schritte durch den Wald waren wie ein Gang durch eine kleine Gasse und mit jedem Schritt dem Ende entgegen eroeffnete sich ein wenig mehr von einem traumhaften Ausblick auf einen weissen Strand und ein tiefblaues Meer.Der Strand war riesig und bedeckt mit feinstem, weissem Sand. Zu diesem Zeitpunkt war Ebbe und das Meer war einige Meter entfernt und gab immer mehr von diesem traumhaften Strand frei. Jessy und ich legten erstmal unsere Strandtuecher aus und Jessy war sichtlich froh endlich wieder festen Boden unter den Fuessen zu haben. Wir bereiteten uns schon auf das Schwimmen vor, aber leider wollte das Wetter das eher verhindern. Der grosse Regen setzte wieder ein. So versuchten wir erst noch ein wenig am Strand zu bleiben, aber der Regen wurde schlimmer, so dass wir dummerweise in den Wald zurueck fluechteten. Kurze Zeit spaeter waren wir schon wieder auf der anderen Seite der Insel, wo Matthew uns abgesetzt hatte und verhaarten dort, doch der Regen hoerte nicht auf. Einige Leute von zwei anderen Segelbooten standen hier ebenfalls und wir sahen alle aus, wie begossene Puddels. Weswegen wir nicht einfach in dieses Meer gesprungen sind, will mir nun auch nicht einleuchten.
Einige Maedels versuchten schon Matthew zu rufen, doch auf unserem Segler ruehrte sich nichts. Ein wenig spaeter hoerte der Regen dann doch auf und wir gingen zunaechst zum Lookout um einen Ueberblick ueber die Insel zu bekommen und wir bekamen einen traumhaften Aussichtspunkt zu sehen. Von hier konnte man erstmal erahnen, wie viel weissen Sand es hier gibt und wie traumhaft das hier alles Aussehen muss. Allerdings waere das alles mit Sonnenschein um einiges traumhafter gewesen.
Wir verliessen die Insel und zogen uns wieder zurueck aufs Boot. Ueber Nacht blieben wir hier vor Anker, hin und wieder mussten kam noch ein Regenschauer. Jessy und ich hatten schon Angst, dass es so aehnlich wie die Fahrt auf dem Whanganui- River wird.
Nach unserem Strandaufenthalt ging es ihr wieder ein wenig besser, aber auf dem Segler kam die Sache wieder zurueck und ihr war den ganzen Abend schwindelig und zwischendurch uebel. Von dem Leckeren Abendessen, mit gegrilltem Haehnchenbrustfilet und tollen Salaten, hielt sie so auch Abstand. Der Tag naeherte sich schnell dem Ende, nachdem Abendessen sassen wir noch in einer gemuetlichen Runde oben und unterhielten uns. Dabei ging so langsam der Mond auf und tauchte alles in ein tolles, weisses, Licht und wir genossen die Aussicht, wenn die Wolken es zuliessen, in vollen Zuegen. Sehr schnell war die Zeit zum Schlafen gehen gekommen und Mattew versuchte davor noch alles um den Segler ein wenig ruhiger zu bekommen, damit Jessy auch schlafen konnte. Sie war sich allerdings nicht ganz sicher, ob sie unter Deck gehen wollte, probierte es aber aus und die erste Zeit war es auch ok. Viel Schlaf wuerde ihr nicht gekoennt, da in der Nacht das Meer unruhiger wurde, die Wellen groesser und die Wankbewegungen schlimmer.
Am naechsten morgen weckte uns der Sonnenschein. Es gab ein sehr gesundes Fruehstueck mit viel frischem Obst und Muesli. Jessy konnte sich ein wenig mit den Melonen anfreunden und ich machte mich, bedauerlicherweise, ueber die Annanas her.Wir setzten unsere Fahrt nach diesem Fruehstuck zur naechsten Insel fort. Waehrenddessen meldete sich die Annanas mehrmals bei mir und mir war nicht ganz gut. Jessy wies mich noch darauf hin, dass ich die andere Seite zum Abgegeb nvon Fischfutter nehmen sollte und ich wechselte in Windeseile die Seite, fing mich aber nach einigen Minuten wieder und es wurde besser. Jessy ging es ebenfalls ein wenig besser, aber sie hoffte, dass wir dass naechste Ziel und den festen Boden schnell erreichen wurden.
Der anfaengliche Sonneschein hatte sich auch wieder aus dem Staub gemacht und uns einige Regenwolken hinterlassen. Kurze Zeit spaeter gab es auch schon einen richtig, heftigen Schauer, der gluecklicherweise von kurzer Dauer war. Auf dem Weg wurden die Wellen nicht kleiner, sondern noch groesser. Jessy hielt aber wacker durch.
So langsam naeherten wir uns unserem Ziel und puenktlich dazu schien die Sonne wieder. Wir gelangten an den auessersten Zipfel der White Sundays und freuten uns auf vor uns liegenden schoenen Strandaufenthalt.
Bevor es soweit war, gabs lecker Mittagessen und das bestand aus leckerem Nudelsalat und Bratuerstchen (sie waren zwar vom Grill, hatten aber rein garnichts mit einer Bratwurst zu tun 🙂 ). Jessy ging es mittlerweile auch wieder so gut, dass sie sich zutraute ein wenig zu essen. Bei dieser Mahlzeit gab es durch Matthew zunaechst eine Einfuehrung ins Schorcheln und den Hinweis, dass man dies hier unbedingt machen sollte, da es eines der schoensten Korallriffe der Welt ist. So folgten wir dem Hinweis bereitwillig.
Wir hatten kaum den ersten Blick unter Wasser getan und schon sahen wir diese beeindruckende, phantastische Unterwasserwelt (und es tut mir leid, aber mir gehen ein wenig die Worte aus um es wirklich richtig beschreiben zu koennen 🙂 ). Segeltour mit Ron of Argyll bei den Whitesundays - Schnorcheln Es schwammen ganze Fischschwaerme vor unseren Augen entlang, Nemo`s und Dori`s waren am Laufenden Band zu sehen und alles war zum greifen Nah. Die Korallen sahen traumhaft aus und sie bewegten sich einzigartig im Wasser. Der ganze Tag wurde durch sehr wenig Quallen perfekt, was Jessica in Ihrer Panik vor einer Portogisischen Gallere sehr zu gute kam. So schnorchelten wir stundenlang durch dieses traumhafte Korallenriff und hatten das Zeitgefuehl total verloren. Es befanden sich, bis auf uns zwei und ein weiteres Paaerchen bereits wieder alle an Bord. Matthew gab uns gluecklicherweise noch eine halbe Stunde und diese nutzten wir auch in vollen Zuegen aus. Jessy und ich sind nun richtige Schnorchelfans, was bei diesen traumhaften Ansichten hier auch kein Wunder sein sollte.
Nach diesem zauberhaften Aufenthalt ging es wieder zurueck auf den Segler und wir setzten unsere Segel um zu unsere Ankerplatz in einer kleinen Bucht fuer die Nacht zu gelangen. Das Meer war mittlerweile sehr ruhig und Jessy ging es auch gut, bis auf ein wenig Schwindelgefuehl war alles in Ordnung. Waehrend wir so davon segelten, sahen wir am Horizont die Sonne untergehen, genial!
Am Ziel angelangt gab es das Abendessen mit einem Steak fuer jeden und auch Jessy konnte schon eine Haelfte in Anspruch nehmen (immerhin, wobei sie ja zur Zeit sonst so Steakverrueckt ist ).
Den Abend verbrachten wir bei total ruhiger See und einem wunderschoenen Sternenhimmel. Der Mond gesellte sich hinter dem Huegel auch so langsam dazu und machte das Himmelsbild perfekt. Segeltour mit Ron of Argyll bei den Whitesundays - Sonnenuntergang
Mittlerweile sind fast alle schlafen bis auf dem harten Kern, der hinter mir bei Matthew sitzt. Dazu werde ich mich auch gleich noch ein wenig gesellen, wenn ich diese Zeilen hier beendet habe.
Die Nacht war total ruhig (fast so wie bei Kai zu Haus 🙂 ) und wir konnten wunderbar schlafen. Ein weiteres Mal wurden wir durch Sonnenschein geweckt und genossen das Fruehstueck an Deck unter der Sonne. Noch waehrend des Fruehstuecks setzte Matthew Kurs auf eine kleine Bucht um den Schorchelfans weitere Einblicke geben zu koennen. Wenig spaeter gelangten wir an der Bucht an.Matthew fuehr uns noch ein paar Meter, mit seinem Beiboot, dem Strand entgegen und schmiess uns davor ueber dem Korallriff raus. Es eroeffnete sich eine weitere unglaublich schone Unterwasserwelt. Die Sicht war ein wenig getruebt, aber man sah genug von den bunten Fischen und den Korallen am Boden. Die Maedels hatten sich ein wenig abgesetzt und ungluecklierweise Kontakt mit Teilen einer Feuerqualle gehabt, was aber nur an ein paar Stellen merkbar war. In meinem gezielten Blick nach unten schaute ich kaum nach vorn und blickte erschrocken zur Seite und da schwamm die Feuerqualle direkt an mir vorbei und verpasste mir einen kleinen Gruss am Hals.
Nach diesem Ereignis liessen sich die Maedels von Matthew retten und ich schwamm von hier aus so langsam zum Segler zurueck.
Eine Tasse Tee und ein wenig Essig und die Sicht im Hintergrund liessen den Schmerz schnell vergessen. Unser letzter Kurs fuer diese Reise war bereits gesetzt und wir freuten und schon darauf.
Den Anker gesetzt, lagen wir vor einer einsamen Insel mitten in einer kleinen Bucht. Eingeschlossen von einigen, grossen Felsen war der Strand gerade mal 10m breit und von einigen Palmen bedeckt. Die Handtuecher ausgelegt genossen wir zunaechst die Aussicht auf den gruenen Huegel rechts neben uns und dem tiefblauen Meer, mit dem geanktertem Segler, links neben uns. Kurze Zeit spaeter machten wir uns auf zu unserem letzten Schorchelkurz auf diesem Segeltrip. Segeltour mit Ron of Argyll bei den Whitesundays - Jessyund ich beim Schorcheln
Im Hintergrund sah man sich so langsam das Beiboot und Matthew naehern und wir setzten wieder zum Segler zurueck, verliessen unseren kleinen Strand. Ein weiteres und zugleich letztes Mittagsmahl nahmen wir zu uns.
Alle Segel gesetzt und die Heimreise wurde eingelauetet. Mit ordentlichem Tempo (18 Knoten) segelten wir davon und Airlie Beach entgegen. Dabei wurden so einige Fotos von dem Segelschiff gemacht, welches mit grossen weissen Segeln an einigen anderen Booten vorbeisegelte. Wir lagen alle zusammen am Deck, die meisten sonnten sich die letzten Stunden auf der Heimreise. Einige Sassen bei Matthew und unterhielten ihn, wobei er mit stolz geschwellter Brust sein kleines Schiffchen gen Hafen steuerte.   Die Ronald of Argyll
Nach nicht mal zwei Stunden sahen wir schon Airlie Beach, blieben aber zunaechst unter vollen Segeln. Ein wenig weiter holten Chrissi und Mad (die beiden Skipper) die Segel solangsam ein und verpackten diese gut. Kurz vorm Hafen machten wir noch einen kleinen Stop und Matthew erzaehlte uns noch so einiges, auch ueber noch anstehenden Touren und bedankte sich bei uns fuer die gute Reise, dabei haben wir ihm dafuer zu Danken! Um den ganzen einen runden Abschluss zu geben lud er uns noch fuer den Abend in eine Bar ein, in der er einen Tisch reserviert hatte. Leider konnten Jessy und ich dieser Einladung nicht nachkommen, da wir nachdem Anlegen direkt weiter nach Townsville mussten. Kurze Zeit spaeter ankerten wir sicher im Hafen und verabschiedeten uns von allen. Auch hier moechte ich nochmal kurz sagen, dass es eine sehr schoene Reise war und das wir jederzeit wieder mit Maddy und seiner Crew segeln wuerden. Vielen Dank auch an die anderen Teilnehmer fuer die tollen Tage. So verliessen wir am Hafen in Arilie Beach die Ron Of Argyll und eine unvergessliche Segelreise… 😉
Doch der Tag war noch nicht vorbei. Nachdem wir das Auto erreicht hatten, machten wir uns auf dem Weg nach Townsville (260km) und es war bereits 17 Uhr. Problematisch wird es hier immer, wenn die Sonne untergeht, da die Kaenguruhs danach wieder anfangen ueber die Strasse zu huepfen und des oefteren vorm Auto stehen bleiben und das ist nach 19 Uhr. Also Tempomat rein und gib ihm, aber mehr als 100km/h war ja mal wieder nicht drinn, wie wir das mochten. Dem Hostel in Townsville hatten wir schon vor einiger Zeit bescheid gegeben, dass wir erst gegen 20 Uhr da sind.
Auf dem Highway 1 war mal wieder kein Verkehr und wir fuehren gemuetlich unserem Ziel entgegen. Weit und breit um uns rum war nichts zu sehen, wie immer halt. Ein paar Kilometer weiter fuehren wir auf eine Bruecke zu, was zunaechst nichts besonderes sein sollte, aber die Bruecke war nicht gerade kurz. Sie fuehrte uber einen Megabreiten Fluss, Schaetzungsweise 400 – 500 m breit. Es hatte ein wenig was davon, als wuerde man den Amazonas ueberqueren, echt krass. Die Bruecke hatte mehrere nacheinander folgende Dreieckstraeger, die mit den Laengstragern verbunden waren. Die Enden waren nur knapp ueber der Fahrbahn, so dass die LKW`s beim ueberqueren, kurz vor diesen Traegern immer ein wenig auf die andere Fahrbahn ausweichen mussten, ueber unter herfahren zu koennen.
Am Horizont sahen wir auch so langsam das befuerchtete Schauspiel, die Sonne ging unter. Kurz vorm entgueltigen Sonnenuntergang durchquerten wir noch eine kleine Stadt und hatten so gluecklicherweise noch ein wenig Verkehr vor uns.
Nach der Stadt hatten wir ein Auto vor uns und einen Jeep hinter uns, dieser ueberholte uns noch auf der Ueberholspur. Aber nachdem es Dunkel war, liess er den Wagen vor sich dem Vortritt und ueberholte auch nicht mehr. So fuehren wir in einer dreier Kollone Richtung Townsville und der Typ vor uns hatte die schlechte Karte gezogen.
Es blieb aber ruhig auf der Fahrt und wir wurden von keinem Kaenguruh ueberrascht.
In Townsville hatten wir relativ schnell die Strasse gefunden, an dem dass Hostel sein sollte und waren um 19:30 Uhr dort. So parkten wir den Wagen an der Strasse und machten uns zu Fuss auf die Suche nach der Hausnummer 46. Wir liefen die Strasse zwei mal auf und ab, aber fanden das Hostel „Globetrotters“ nicht, was natuerlich auch daran lag, dass kaum Hausnummern zu finden waren. In einem Kiosk fragten wir dann nach dem Hostel und sie sagte uns die Strasse runter auf der rechten Seite. So liefen wir ein weiteres Mal die Strasse auf und ab, ohne Erfolg. Wir fragten in einem Hotel und wieder die gleiche Aussage.
Zunaechst fanden wir auch ein Hostel, aber das falsche. Beim rausgehen, sahen wir dann ein Haus, an dem ganz gross „Globetrotters“ dran stand. Leider gab es ein kleines Problem, dass Haus war mitten in einer Riesenbaustelle. So liefen wir mehrmals drum rum und an einem anderen Hostel vorbei, was wir aber zunaechst fuer dieses hielten, aber nicht dort rein wollten, da es einen 5m hohen Zaun zur Strasse hatte.
Nach diesen ganzen Fehlschlaegen gingen wir doch hinein und was sahen wir beim Hineingehen fuer ein Schild, natuerlich eins wo dran stand: „Accomodation for Men“. Und so schauten die Maenner da drinn auch, als wir reinkamen, und ich Jessy im Schlepptau hatten. Wie Autos. Der Typ an der Rezeption war schon Krass. Seine Katze lag vor ihm und mitten auf dem Tresen. Wir fragten ihn nach dem Hostel und er antwortete: „Ach das, dass wird gerade abgerissen“… ???
Er meinte allerdings das alte Gebaeude, welches wir gesehen hatten, es ist umgezogen, einen Kilometer weiter auf der anderen Seite des Hafens, sagte er uns noch. Super, dass uns dass uberhaupt irgendjemand sagen konnte. So fuehren wir zu der neuen Adresse, es war mittlerweile 20:20 Uhr und natuerlich war das Hostel geschlossen und kein Schwein mehr dort. Da standen wir mitten in Townsville mit unserem Auto und voller Salzwasser von unserer Segeltour ohne Unterkunft.
Im Lonely Planet stand noch ein Hotel inne, welches wir danach suchten. Laut dem Loneley Planet, sollte es sehr guenstig sein. Nachdem wir eine weitere Stunde durch die Stadt gingen, auf der Suche nach der Adresse, fanden wir es dann endlich auch. Es war eine sehr gefragte Kneipe mit Livemusik und ein Stockwerk hoeher waren die Hotelzimmer. So fragten wir an der Theke und bekamen zum Glueck noch ein Zimmer fuer die Nacht.
Wir wollen jetzt aber nicht ueber den Zustand des, vor allen guenstigen, Hotels sprechen. Ich sag mal so, es war ok, aber sehr alt und erinnerte eher an ein Gebaeude aus einem Western.
Nach einer Dusche war nur noch Zeit fuer eine Kleinigkeit bei der Fastfood- Kette mit dem Goldenen M, bevor wir tot ins Bett fielen.
Das waren 3 Tage Segeltour und sie waren sehr Erlebnisreich, wir ihr lesen koennt. Nun sitzen wir gerade hier in Mission Beach auf der Terrasse, aber den heutigen Blogeintrag gibts erst Morgen. Ich muss ja auch mal irgendwann ins Bett 🙂

2 Gedanken zu “White Sundays – Oder eine unvergessliche Segeltour

  1. Das sieht auf jedenfall auch alles sehr sehr gut aus, ich wäre gerndabei gewesen! Segeln macht schon reichlich spaß! Wie gut das euere Mägen sich dann wieder beruihgt haben, denn sonst wäre das ganze bestimmt nicht so schön geworden. Wie sieht das eigentlich mit euch aus, kommt ihr am Wochenende wieder oder bleibt ihr noch länger? Ach ja, und leis mal bitte deine Mails. Der kontakt mit der Feuerqualle war betimmt nur gut gemeint, so quasi als kleines Andenken!
    Wünsch euch weiterhin eine tolle Reise!

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