Der weisse Hai… …ueber uns…

So nun sind wir schon fast einen Tag in Sydney. Die Zeitumstellung von diesmal nur 2 Stunden hat uns beide aber nichts ausgemacht, auch Jessy scheint noch auf dem Damm zu sein und nicht vom Jet Lake ( 🙂 ) verfolgt zu werden.
Da begann er nun um ca. 9:00 Uhr unser erster Morgen in Sydney, nach einem kleinen Fruehstueck ging es schon Richtung Innenstadt. Zunaechst erstmal ein Bus- und Bahnticket gekauft, damit wir die oeffentlichen Verkehrsmittel hier nutzen koennen. Haben uns gleich eins fuer den ganzen Tag fuer alle Verkehrsmittel gegoennt.
Unser erstes Ziel das Aquarium in Sydney, dort soll man Haie sehen koennen und wenn wir schonmal hier sind, warum nicht. Voller Vorfreude ging es hinein in die Tram und sie setzte sich in Bewegung. Mittendrin laeuft ein Kontrolleur auf und ab und verkauft Tickets. Na uns kann er ja nichts, wir haben ja ein Ticket… Denkste… So kam er zu uns, kontrollierte unsere Tickets und sagte uns auch gleich, dass die fuer Bus und Bahn gelten, aber nicht fuer die Tram. Da soll mal einer diese Logik verstehen. So durften wir gleich noch eins Nachkaufen, aber man muss diese Stadt ja auch als Tourist ein wenig Mitfinanzieren, also her mit dem Ticket…
An der Haltestelle angekommen ging es erstmal ins Informationscenter um noch ein paar Ausflugsziele abzuchecken und zu schauen, was noch dringend mit auf den Plan muss. Hinein und gleich die erste Tour zu den Blue Mountains gebucht.
Nun ging es zum Aquarium, der Fussweg war nicht weit und von einiger Entfernung sahen wir schon eine lange Schlange, die vorm Aquarium stand. Nein, die warten bestimmt nicht auf Einlass, aber falsch gedacht. Eine groessere Schlange, darunter eine Kindergartengruppe, haben sich ausgerechnet an diesem Tag dazu entschlossen mit uns das Aquarium zu erkunden.
Nachdem wir unsere Tickets hatten, gingen wir hinein, dass heisst, ich kam hinein aber Jessy wollte der Automat nicht wirklich reinlassen. Nach einem kleinen Gespraech mit dem Waerter wurde ihr aber auch der Zutritt gestattet 🙂
Da waren wir nun, mitten in der Unterwasser- Welt von Australien. Es gab beeindruckende Bilder zu sehen. Das erste grosse Ereigniss, war dass Terrarium eines Salzwasser- Krokodil. Nur bewegte sich das Tier keinen Millimeter und hielt uns wohl er alle fuer Fischfutter an dass es nicht rankommt und resiginierte wohl. Gut dachten wir uns, um ein paar Bilder von dem netten kleinen (3m langen) Reptil zu machen.
Wir setzten unseren Gang durch das Aquarium fort und sahen so einige Fische, Rochen, Seepferdchen usw. Es war super Interesannt und sehr gut gemacht, allerdings war es stellenweise einfach zu voll um sich die Fische in Ruhe anschauen zu koennen.
Nach einiger Zeit kamen wir an einem sehr grossen Becken an, indem einige Robben und andere Fische ihre Kreise zogen, dass coole war, dass man hier unter her gehen konnte und somit die Tiere von unten sehen konnte. Die Robben waren teilweise sehr neugierig und schauten immer mal wieder nach, was da so in den Glasroehren los ist. Hin und wieder, schwebte auch ein Rochen ueber uns hinweg.
Nemo gefunden Nachdem wir die Roehren verlassen hatten, fanden wir endlich Nemo und Dorie 🙂 Und natuerlich fanden wir Nemo in seiner Anemone versteckt. Glaubt aber nicht, dass wir nur einen Clown- Fisch sahen, nein da waren richtig viele, die alle durch ihre Anemone schwammen. Hin und wieder war auch Dori zu sehen. So zogen wir weiter und verliessen die friedliche Welt der Clown- Fische und kamen beim Weissen Hai an. Wieder handelte es sich um ein Aquarium, welches man durch Glasroehren unterqueren kann. Eine Menschenmenge erwartete uns bereits. Kaum am ersten Glasrohr angekommen, sahen wir schon zwei grosse Rochen oben auf dem Glas sitzen. Ein paar Meter weiter, schwam schon der erste Hai an uns vorbei und man soll nicht denken, dass die hier nur ein oder zwei Exemplare haben. Im ganzen Becken, waren bestimmt um die 20 – 30 Haie zu sehen und in allen Groessen, die man sich vorstellen kann. Eines der groessten Exemplare brachte es auf ca. 8 – 10 m und hatte anscheinend auch grossen Jessy und der Hai Appetit, sonst laesst sich nicht erklaren, warum es immer ueber den Glasroehren her schwamm und dabei das Maul immer schoen aufriss…
Zwischen den ganzen Haien war auch einige kleinere Fische zu sehen (ob die als Fischfutter dienen, war nicht zu sehen) und einige Stachelrochen.
Bei einem Stachelrochen fehlte der STachel, ob das wohl das beruecktigte Exemplar war, welches den Australischen Steve Irwin um die Ecke brachte und nun hier her straf versetzt wurde, war bis Redaktionsschluss nicht zu klaeren 🙂
Wir verweilten noch ein wenig hier und schauten uns das muntere Treiben eine Zeitlang an, ehe wir weiter Richtung Ausgang zogen und das Aquarium so langsam verliessen.
Der weitere Weg sollte uns eigentlich nach Manly- Beach fuehren. Mit unseren schoenen Tickets gingen wir zur naechsten Bushaltestelle und warteten einen Moment. Waehrend Jessy gerade schaute, wann der naechste Bus kam und welchen wir zum Faehranleger nehmen mussen, verschwand ich in meiner Typischen Manier gleich im ersten Bus der kam und Jessy blieb nichts anderes uebrig, als mit einzusteigen. Der Bus fuehr los und machte einen Halt weit vor der Harbour- Bridge, ich dachte mir, wir steigen die naechste aus, die duerfte ja am naechsten am Faehranleger liegen, aber weit gefehlt. Nachdem der Bus die Haltestelle verliess, fuehr er auf einmal aus der Stadt raus auf den Highway 1, ueber die Harbour Bridge und noch ca. 10 km weiter bis zur naechsten Haltestellen, wo wir garnicht hinwollten. Jessy war wohl ein wenig gereizt, da ich ja einfach, ohne zu schauen, eingestiegen bin. So standen wir nun in einer grossen Strassenbaustelle und schauten uns um. Uns blieb nichts anderes uebrig, als unsere Stadtrundfahrt zu wiederholen und auf der anderen Seite wieder in den naechsten Bus einzusteigen. Jessy war davon garnicht begeistert… Aber nach einiger Zeit kamen wir dann doch endlich am Faehranleger an und fuhren mit der Faehre nach Manly Beach.
Dort verbrachten wir den restlichen Tag bei herrlichen 27°C, an einem traumhaften Strand und waren mehrmals in der Tasmanischen See schwimmen.
Ich kann es hin und wieder noch nicht wirklich glauben, dass wir hier nun in Sydney sind, einer Eindrucksvollen Metropole.Waehrend es Winter in Deutschland ist, sitzen wir hier auf der anderen Seite der Erde im Sommer und geniessen das Wetter bei so herrlichen Temperaturen. Es ist wirklich ein Traum hier zu sein und ich hoffe der Urlaub haelt noch lange an.
Nach unserem Strandaufenthalt wollten wir noch ein wenig die Kueste erkunden. Auf dem Weg kamen wir an einigen Huegeln am Meer vorbei und gingen ein wenig in den darauf liegenden Wald um eine gute Aussicht zu bekommen. Als wir so durch den Wald wanderten viel Jessy ploetzlich wieder ein, dass hier doch alles Giftig ist, was es so gibt und ihr Gang wurde auf einmal merklich langsamer.
Nachdem wir auf einem Huegel ankam, machte sie eine Pause drehte sich um und fing auf einmal an, einen Hilfe- Schrei von sich zu geben. Sie nahm gerade war, dass sie mitten unter einem, riesigen Spinnenetz unterher gegangen war, was ziwschen zwei Baeumen gespannt war. Und in der Mitte sass eine Spinne und das war kein kleines Exemplar. Nachdem sie allen ihren Mut zusammen nahm, ging sie wieder unter her und wollte nur ncoh hier raus und ging mit grosser Vorsicht weiter und schaute sich die Gegend nun extrem genau, praktisch mit einem Scanner, an.
Leider musste ich ein wenig gemein sein und warf einen Stock nach hier, der genau 20cm vor hier Links hinunter fiel. Sie erschrack so sehr, dass es ein Wunder war, dass sie nicht gleich 3 m in die Luft und mir danach an die Gurkel sprang.
Die Faehre brachte uns anschliessend wieder zurueck nach Sydney. Dabei hatten wir einen traumhaften Ausblick auf die Skyline. Sonnenuntergang in Sydney Es ist echt Wahnsinn hier zu sein und die Skyline von Sydney beim Sonnenuntergang zu sehen und das sage ich nicht um euch Neidisch zu machen (Naja, vielleicht ein bischen 🙂 ).
So endete der erste Abend in Sydney, mit einer Menge Spinnen und Spinnennetzen und einem tollen Sonnenuntergang. Morgen gehts zu den Blue Mountains und unserer naechsten Wanderung durch den Australischen Urwald.

3 Gedanken zu “Der weisse Hai… …ueber uns…

  1. Hy ihr, das ist ja alles sehr spanned und interresant. Die Bilder sind echt klasse geworden, hoffe auf weitere Interresante Einträge und toller Fotos!! Genießt euren Urlaub, denn so leit es mir tut euch die Illusionen nehmen zu müssen, aber euere Urlaubszeit ist bald zuende 🙂 Sorry, aber man muss euch ja auch mal ein bisschen ägern 🙂 , wenn ihr schon so schönes Wetter habt und wir euch beneiden müsse, da wir uns hier auf der anderen Seite der Erde den allerwertesten abfrieren 🙂 Naja, würd mal sagen bis bald!

  2. Hallo ihr Urauber,

    schön eure Berichte zulesen. Hier sind heute 12 Grad und Regen zu erwarten, ich würde auch 27 Grad bevorzugen.
    Ab dem 1.1.08 darf ich jetzt ganze Tag arbeiten.
    Oma Frieda feiert am Sonntag 80 Geburtstag seit ja froh das ihr Urlaub habt. Ich kriege ja kaum was mit, aber irgendwie tobt in Ovenstädt das Chaos.
    Deine Vögel sind der „Brüller“, sie befreien sich regelmäßig aus ihrem Käfig.
    Viel Spaß Euch noch.
    Grüße Antje

  3. Hallo Nadine,
    jaja, träum ruhig weiter, auch wenn du uns die Illusionen nehmen willst, aber es sind noch genau 18 Tage im warmen und hoffentlich sonnigem Wetter:-)
    Also du kannst uns garnicht schocken und noch viel Spass bei den warmen Temperaturen in Deutschland, wuenschen wir dir bei heissen 28°C:-)
    Also bis irgendwann mal 🙂

    Hallo Antje,
    na, dass hoert sich doch mal ganz gut an, da hast du wieder deine Vollzeitstelle.
    Wie sollen wir verstehen, dass sie sich regelmässig aus dem Käfig befreien, kommen die dort ganz ohne Hilfe raus? Das haben sie bei Jessy nie geschafft, sollte uns das nun zu denken geben? 🙂

    Gruß
    Gregor

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