Cape Reinga (Traumstraende und Traumhafte Aussichten oder Suesses in jeder Hinsicht)

Nach einem kleinen Fruehstueck ging es ziemlich frueh auf nach Cape Reinga, welches den noerdlichsten Zipfel der Nordinsel darstellt. Nach ca. 170km hoerte der Asphaltierte Highway auf und verwandelte sich in eine Schotterstrasse, die trotzdem fuer 100km/h freigegeben ist. Unser kleiner Nissan Sunny hatte aber seine Liebe Muehe mit dem Strassenbelag.und generell mit den bergischen Landschaften. So quaelte er sich jeden Berg hoch und wusste nicht so recht, welchen Gang er dafuer nehmen sollte und war munter am schalten. Auf der Schotterstrasse war er dann mit seinem Gewicht ziemlich ueberfordert, so dass Bremsmanoever bei 50km/h schon zu Querstehern fuehrten und wir versuchten ohne grossartiges Bremsen vorwaerts zu kommen. Trotz seiner standhaften Verweigerungstaktik gelangten wir zunaechst bei den Sand Duenen an. Da wir uns kurz zuror noch Sand Boards ausgeliehen haben, pessten wir erstmal die Sandduenen hinab.

Morritz und ich stürzen die Sand Dunes hinab Cape Reinga Neuseeland
Morritz und ich stürzen die Sand Dunes hinab Cape Reinga Neuseeland

Nachdem wir uns ein wenig eingefahren haben, versuchten wir die steilste und hoehste Sandduene zu erklimmen und Jessica versuchte sie zu erkraxeln. Bei Windstaerke 5 – 6 war das aber auch kein Spass, der Sand fegte uns regelrecht hinab oder pustete uns in jeden erdenklichen Winkel Sand hinein. Oben angekommen wurde es nicht besser und ohne Sonnenbrille, war das kaum auszuhalten. Manche Leute waren auch mit Taucherbrillen unterwegs. Moritz und ich nahmen Anlauf und rutschten auf den Sandboards die Duenen hinab. Die Maedels haben sich dabei eher der Dokumentation verschrieben, anstatt selbst tatkraeftig mit zu machen. Mit ordentlich Sand geflutet stiegen wir wieder in unser Auto und fuehren weiter Richtung Nordipfel. Nachdem uns noch ein Reisebus entgegen kam und dieser ueberstanden war, konnten wir die Aussicht geniessen und diese war wieder einfach nur traumhaft. Bei Cape Reinga angekommen machten wir uns auf den Weg zum Leuchtturm. Von dort aus, konnte man richtig schoen sehen, wie die beiden Meere Tasmanische See und Pazifischer Ozean aufeinander treffen.

Blick von Cape Reinga Neuseeland
Blick von Cape Reinga Neuseeland

Wir verweilten hier noch ein wenig bei ordentlich Wind und verliessen, sehr beindruckend, so langsam den Ort um zum Tapotupotu Bay, einem weissen Sandstrand mitten in einer schoenen Bucht gelegen, zu fahren. Dort angekommen hies es nur, hinein ins kuehle Nass. Die Wellen waren zum Boarden perfekt und wir es ausgiebig ausgekostet im warmen Pazifischen Ozean zu schwimmen. Nach ein paar weiteren Sonnenstunden machten wir uns wiieder auf den Weg um die Schotterpiste wieder mit dem Auto zu ueberwinden. Natuerlich verliessen wir die Nordinsel nicht, ohne einen Abstecher zum „Ninety Mile Beacht“ einzulegen. Leider fuehrte uns dieser Weg auch wieder ueber eine Schotterstrasse. Dort angekommen, sah man in beiden Richtung nur Sandstrand. Der Name hat seine Berechtigung. Die Neuseelaender haben diesen Strand aber offiziell in ihr Strassennetz aufgenommen. So sah man immer wieder, dein einer oder anderen Gelaendewagen oder Motorradfahrer mit 80 Sachen an einem vorbei ziehen. Leider war unser Mietwagen fuer solch eine Tour wohl nicht geeignet. Der Tag war schon fast wieder vorbei und neigte sich dem Ende entgegen. So fuhren wir wieder zurueck, vorbei an Traumstraenden und traumhaften Landschaften.
Nach unserer Ankunft goennten wir uns noch ein leckeres Schokofondue. Zu unserer Ernaherung an diesem Tag muss man eh sagen, dass Sie nur aus Suessigkeiten und Knabberein bestand. Nachdem suessen Fruehstueck gab es keine Zeit zum essen, so liessen wir der Packung Schokokekse und den beiden Tueten Chips keine Ueberlebenschance. So liessen wir den zweiten Weihnachtstag am Pazischen Ozean bei 25°C mit leckerem Schokofondue, meiner Meinung nach, perfekt ausklingen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.