Fliegende Fische und Schwimmende Delphine zum Heiligabend (Merry Christmas)

Merry Christmas Paihia Neuseeland
Merry Christmas Paihia Neuseeland

Es ist soweit, der Heiligabend ist angebrochen. Frueh ging es bei uns ans Werk, nach einem kleinen Fruehstueck ging es zur Delphintour (Weitere Bilder in der Galerie). Kurze Zeit spaeter befanden wir uns auf dem Boot und fuehren noch eine Station ab, bevor wir uns auf dem Weg ins offene Meer machten. Paihia liegt in einer richtig grossen Bucht und die Ausfahrt bis zum Meer ist schon ein gutes Stueck. Wir liessen uns an der Front nieder und liessen die Beine ueber dem Meer baumeln. Nach einiger Zeit sahen wir einen fliegenden Fisch etwa 30cm ueber dem Wasser, links am Boot vorbei, fliegen. Die sehen ja ein wenig wie Voegel aus. Kurz vor unserem Boot tauchte er wieder ein.
In der Nahe einiger Felsen sahen wir zwei Boote vor denen bereits mehrere Leute im Wasser schwammen.
Also ran an die Schnorchel- Ausruestung. Nina war im ersten Turn mit im Wasser, waehrend Jessy und ich im zweiten Turn im Wasser waren. Es waren 4 -5 Delphine zu sehen, die um und unter der Menschenmenge her schwammen. Die Tiere waren mindestens 2m Lang und sahen echt beeindruckend aus. Nina hatte sie leider nur aus der Entfernung sehen koennen. Jessy und ich hatten ein wenig mehr Glueck und konnten sie aus naechster Naehe beobachten. Einer von ihnen ist sogar driekt unter uns hergeschwommen.Leider konnten wir nicht sehr lange mit ihnen schwimmen und sie verschwanden nach ca. 15 Minuten auch wieder in den weiten des Pazifischen Ozeans. Es war einfach herrlich, dass traumhaft klare Wasser, die herrliche Sonne und das warme Wasser beim Schwimmen zu haben.

Delphinschwimmen vor Paihia Neuseeland
Delphinschwimmen vor Paihia Neuseeland

Nachdem Schwimmen ging es weiter zum letzten einsamen ca. 60m hohen Felsen vor dem offenen Meer. Dieser war so gross, dass im laufe der Zeit eine richtig grosse Hoehle in ihm entstanden ist, die man bei ruhigen Seegang mit dem Boot durchqueren kann. Bei unserer Ankunft war der Wellengang allerdings so hoch,dass wir nur bis kurz davor fahren konnten. Aber das schandete dem Anblick in keinster Weise. Daneben war eine geschlossene Hoehle in die wir ein Stueck weit reinfahren konnten. Beide Hoeheln waren ca. 20m hoch.
Weihnachtliches Mittagessen am weissen SandstrandNach diesem weiteren Erlebnis machten wir uns auf zu einem einsamen Strand um unsere Mittagspause zu geniessen, ein wenig zu schwimmen und zu schorcheln. Die uns gegebenen 90 Minuten waren leider im Flug vorbei. Davor haben wir diese herrlich, einsame Bucht, einige Seemeilen vor der Kueste Neuseelands genossen.
So langsam traten wir den Rueckweg an, bei dem uns noch so einige einsame Buchten gezeigt wurden, die schon von so einigen Leuten besiedelt wurden. Wer weiss schon, wer sich hier nieder gelassen und sein Ferienhaus bezogen hat.
Nach 6 Stunden kamen wir in Russell an, wo wir uns noch so ein wenig das Dorf anschauten und uns ein wenig spaeter mit einer Faehre wieder nach Pahia bringen liessen. Zum Heiligabend gabs dann Fish & Chips. Die beiden Maedels waren so heiss darauf zum zweiten Mal an so einer Weihnachtsfeier teilzunehmen, von der ich in meinem Blog schon am Anfang unter „Es war einmal“ berichtete. Doch diese Feier war nicht gerade das, was die beiden sich unter einer Weihnachtsfeier vorgestellt haben. So verliessen wir das Feld, zu meiner Enttauschung (:-) ) recht frueh.
Wir hatten uns zu einem heissen Bad in dem Whirlpool durchgerungen mussten aber feststellen, dass dieser bei unserer Ankunft schon geschlossen war. So lassen wir den Abend nun wohl bei herrlichen Sonneschein und ca. 26°C ausklingen. So stelle ich mir Weihnachten vor!:-)
Am ersten Weinachtstag verbrachten die Maedels den morgen mit einer zwei stuendigen Reittour. Moritz und ich hingehen wollten zunaechst Segeln gehen, haben es aber aufgrund des Wetters und meines leichten Sonnenbrands zunaechst verschoben. So zogen wir uns erstmal ein Eis rein und liessen den morgen ganz ruhig angehen und warteten auf die Rueckehr der Maedels. Nachdem diese zurueck waren, erzaehlten Sie ziemlich begeistert von Ihrer Tour. Allerdings waren die Pferde wohl sehr lahm und man konnte teilweise ein wenig einschlafen beim Reiten. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zum National Park um die Riesenbaeume zu bestaunen. NAch unserer zwei stuendigen Fahrt durch sehr kurviges Terrain waren wir am Ziel angekommen und haben uns zunaechst den „Lord of the Kauri“ angeschaut. Ein 52m hoher Baum der schätzungsweise 2000 Jahre alt ist und einen Umfang von sage und schreibe 15,1m hat. Das kann man sich nicht vorstelen, wenn man nicht selbst davor steht, was das fuer ein Anblick ist. Danach ging die Reise zum „Father of Kauri„.

Te Matua Ngahere Neuseeland
Te Matua Ngahere Neuseeland

Dieser war nicht ganz so alt hatte aber eine noch grossere Baumkrone. Die Hoehe lag bei 32m und der Durchmesser bei 13m. Nach wie vor sehr beeindruckend. In diesem Park gab es auch „The Mom“ und „The four sisters“. Der Weg zur „Mum“ war allerdings gesperrt und wir schauten uns noch die „Four sisters“ an. Diese standen sehr dich beeinander und ragten auch ca. 30m aus dem Wald heraus. Die Baumkronen gingen in verschiedene Richtungen weg, so dass sie sich nicht gegenseitig stoerten. Diese 4 auf einer Stelle zu sehen, war sehr aussergewoehnlich. Sie standen auf einem Stumpf ca. 30cm Hoeher als der restliche Boden. Um sie herum wuchsen mehrere kleine Baeume aus dem Boden. Sehr fasziniert machten wir uns wieder auf dem Weg um noch einen kleinen Walk von 90 Minuten zu starten. Nachdem wir schon einige Autominuten hinter uns hatten, waren wir uns nicht ganz sicher, ob wir richtig waren und wollten zu einem ausgeschilderten Infopoin. Wir also rechts in die noch geteerte Strasse. Nach ca. 500m kam ein Schild, dass die Strasse eng wird, sehr eng. Aus dem Asphalt wurde eine Schotterstrasse. Alles kein Problem, waeren uns nicht gleich vier Fahrzeuge entgegen gekommen. Da ich zunaechst nicht aufgeben wollte, hoffte ich, weit genug nach Rechts ausweichen zu koennen um Ihnen Platz zu machen. Leider gelang mir dieser Plan nicht. Ich fuehr ein weng zu weit nach rechts und landete ein wenig im Graben, konnte mich aber wieder rausmanoevrieren. Danach blieb mir nichts anderes, als die Flucht Rueckwaerts anzutreten. Nachdem ich alle Autos vorbei gelassen hatte, waren die Maedels fuer einen zweiten Versuch nicht mehr zu haben. Wir traten den kurvenreichen Rueckweg an. Nach einem leckeren Abendessen haben wir nun schon wieder 21 Uhr und der Abend neigt sich dem Ende zu. Das Wetter war heute eher regnerisch, aber dass macht garnichts, da wir unsere Tour morgen frueh zur Spitze der Nordinsel beginnen werden und diese mit weissen Sandstraenden nur so gespickt ist.
Frohe Weihnachten wuenschen wir vier euch im kalten Nassen Deutschland und vermissen euch bestimmt ein bischen, waehrend wir hier bei 25°C an sonnigen, weissen Sandstraenden verbringen:-)

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